Die Trendsportart, die die Lungen trainiert

dzBlasrohrschießen beim Kartoffelfest

Ein Kartoffelfest, bei dem sich nicht nur alles um die Kartoffel dreht: Beim Laser-Biathlon sowie bei der neuen Trendsportart Blasrohrschießen war beim Zielen Millimeterarbeit gefragt.

von Katja Wiemers

Kamen

, 07.10.2018, 13:23 Uhr / Lesedauer: 1 min

Neben lauter Leckereien unter dem Motto „Futtern wie bei Muttern“ wurde am Samstag bei den Sportschützen Heeren-Werve konzentriert geschossen. Die Schützen boten ihren Besuchern in dem Vereinsheim an der Westfälischen Straße Laser-Biathlon sowie Blasrohrschießen an. „Das Blasrohrschießen ist eine neue Trendsportart, zu uns geschwappt aus Bayern. Definitiv ist das ein Training für die Lungen“, lächelt Sportleiter Thomas Gilles und baut die Schießwand für die kleinsten, schon ungeduldig wartenden Besucher auf.

Bei dem Blasrohrschießen bläst ein Schütze durch ein Rohr, dadurch werden Pfeile losgeschossen, die auf eine kleine Scheibe zielen sollen. „Wir finden uns in diese Sportart erst noch hinein. Angeboten wird es im Verein jetzt seit zwei Monaten. Es wäre aber eine Überlegung wert, das Blasrohrschießen irgendwann auch mal professionell auszuüben“, sagt Gilles.

Neben dem Essen und Schießen fand eine Tombolaverlosung statt. „Der Erlös fließt in die Jugendkasse unserer Schützen. Davon können die sich eventuell im nächsten Jahr ein Zeltlager oder eine Jugendherberge finanzieren“, so Geschäftsführer Günter Kunert, der überwältigt ist von dem hohen Gästeaufkommen. „Hier sind ja kaum noch Plätze frei. Zu verdanken haben wir das sicherlich dem hervorragendem Wetter“, sagt er.

Das Kartoffelfest veranstaltete der Verein zum ersten Mal vor sechs Jahren. „Wir haben damals überlegt, was man den Heerenern neben der Knickerkirmes noch anbieten kann. Dann kam die Idee für das Kartoffelfest“, sagt Kunert. „Wir bieten unter anderem Reibeplätzchen und Bratkartoffeln an und denken, das kommt ganz gut an.“

Dass das Kartoffelfest gut ankommt, kann Besucherin Natasha Hostede bestätigen. „Wir sind hier, weil das Kochen zuhause heute mal ausfällt. Leider ist die Schlange für die Reibeplätzchen so lang“, sagt sie. Gilda Klein sieht das Kartoffelfest auch als Treffpunkt für Heerener, um alte Bekannte wiederzusehen und sich auszutauschen. „Aber gleich gehe ich erst einmal schießen“, freut sie sich.

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