Bürgermeisterin Elke Kappen verkündete am Donnerstag den Verzicht auf die Eisbahn in der Kamener Winterwelt. „So schwer es uns auch fällt“, sagt sie mit Blick auf die Energiekrise.
Bürgermeisterin Elke Kappen verkündete am Donnerstag den Verzicht auf die Eisbahn in der Kamener Winterwelt. „So schwer es uns auch fällt“, sagt sie mit Blick auf die Energiekrise. © Stefan Milk
Energiekrise

Die Entscheidung steht: Kamener Winterwelt ohne Eisbahn

Die Kamener Winterwelt verliert ihre Hauptattraktion: Die Eisbahn soll wegen der Energiekrise in diesem Jahr nicht aufgebaut werden. Dafür sind jetzt andere Attraktionen in der Vorbereitung.

Erst Corona, dann die Energiekrise. Die Kamener Winterwelt muss zum zweiten Mal nach 2020 auf ihre Eisbahn verzichten. Bürgermeisterin Elke Kappen verkündete am Donnerstagabend im Stadtrat die Entscheidung, die sich vor dem Hintergrund der Energiekrise bereits in den vergangenen Tagen abzeichnete. „So schwer es uns auch fällt – wir werden auf die Natureisbahn verzichten“, teilte Kappen mit.

Gestiegene Energiepreise und der drohende Erdgas-Mangel

Winterwelt beginnt am 25. November

Abkehr von der Eisbahn hat auch finanzielle Gründe

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Redakteur
Jahrgang 1968, aufgewachsen in mehreren Heimaten in der Spannbreite zwischen Nettelkamp (290 Einwohner) und Berlin (3,5 Mio. Einwohner). Mit 15 Jahren erste Texte für den Lokalsport, noch vor dem Führerschein-Alter ab 1985 als freier Mitarbeiter radelnd unterwegs für Holzwickede, Fröndenberg und Unna. Ab 1990 Volontariat, dann Redakteur der Mantelredaktion und nebenbei Studium der Journalistik in Dortmund. Seit 2001 in Kamen. Immer im Such- und Erzählmodus für spannende Geschichten.
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