Die Alternative zu Pommes und Pizza ist da

dzBäckerei auf Fastfood-Meile

Nicht nur heiß und fettig: Die Kamener Fastfood-Meile im Bereich der Unnaer Straße, bekannt für Anbieter wie McDonald‘s, Burger King, Pizza Hut und KFC, hat Zuwachs durch eine Bäckerei bekommen.

Kamen, Dortmund

, 23.08.2018 / Lesedauer: 2 min

Das neue Café, das die Bäckerei-Kette „Bäckermeister Grobe“ am Donnerstag an der Ecke Zollpost/Unnaer Straße öffnete, ist der bislang größte Laden des regional tätigen Unternehmens – und als freistehendes Gebäude für eine Bäckerei ungewöhnlich. Durch die Neuansiedlung entstehen nach Angaben des Dortmunder Brötchen- und Kuchenbäckers rund zehn Arbeitsplätze.

Vom Kamen-Karree bis zum Zollpost vervollständigt sich mit der Ansiedlung des Bäckerei-Cafés ein Bild, das entfernt an amerikanische Vorstädte erinnert. Neben den diversen Gebäuden von Fastfood-Anbietern, die die Ausfallstraße säumen, gibt es jetzt eine weitere Bezugsquelle für Essbares. Bloß auf einen Drive-In hat Geschäftsführer Jürgen Hinkelmann trotz der bewusst ausgewählten verkehrsgünstigen Lage an der A1-Anschlussstelle Kamen-Zentrum verzichtet.

Keinen Hinderungsgrund für die Ansiedlung sah Grobe darin, dass erst 2017 ein Bäckerei-Café in der früheren Sparkassen-Filiale an der Ecke Dortmunder Allee/Unnaer Straße in Südkamen eröffnet worden war. Es liegen nur wenige Hundert Meter Fußweg zur jetzt eröffneten Filiale am Zollpost, doch die Zielgruppen sind nicht hundertprozentig gleich.

Für die Bäckermeister Grobe GmbH & Co. KG (400 Mitarbeiter) ist die Neuansiedlung die 54. Filiale in Dortmund und Umgebung. Dazu zählen auch Back-Shops an der Einsteinstraße in Methler (im Rewe-Markt) und an der Marktstraße in der Fußgängerzone in der Kamener Innenstadt.

Das Unternehmen gilt als innovativ und experimentierfreudig. Eine heiße Theke mit Currywurst und Pommes in der Filiale Marktstraße wurde länger getestet, dann aber wieder abgeschafft. Fastfood und Fettgerüche neben Kuchen und süßen Teilchen kamen offenbar nicht so gut bei den Kunden an. Auch am Zollpost findet man keine Pommes auf der Speisekarte. Grobe entstand 2002 aus drei Dortmunder Traditionsbäckereien – Hermanns Backstube, Feinbäckerei Hinkelmann und Grobe.

Was noch fehlt, ist ein gemütliches Ambiente für die Außenterrasse, das zur Unternehmensfarbe Grün passt. Eine Bepflanzung mit Bäumen und Sträuchern wird vermisst. Wenig fußgängerfreundlich ist, dass das Gelände von der Unnaer Straße durch einen Drahtzaun abgetrennt ist.

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