Dank Corona-Lockerungen in Schulen: Kindergottesdienste wieder in der „wirklichen Welt“

dzKirche in Kamen-Methler

Präsenz-Gottesdienste für Erwachsene gibt es in der Margaretenkirche schon länger wieder – nun gilt das auch für Kindergottesdienste. Dort wird es allerdings nicht so quirlig zugehen wie vor Corona.

Methler

, 20.06.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Dass Kinder durcheinanderlaufen, in Gruppen zusammenarbeiten und sich nahe sein können ist eigentlich das Schöne und Besondere an den Kindergottesdiensten in der Margaretenkirche in Methler. In der heiklen Corona-Zeit war das undenkbar. Doch die Jugendlichen der Ev. Luth. Kirchengemeinde haben alles gegeben, damit die Kinder dennoch einen Gottesdienst bekommen – in virtueller Form. „Der Mitarbeiterkreis hat das toll gemacht. Die Jugendlichen haben selber gefilmt und geschnitten“, sagt Pfarrer Jochen Voigt.

Erster Kindergottesdienst dank Lockerungen in den Schulen

Doch so gut wie das auch geklappt hat, so sehr freut sich Voigt darauf, endlich wieder Kindergottesdienste „in der wirklichen Welt“, zu feiern. Und an diesem Sonntag, 21. Juni, soll es endlich so weit sein – freilich unter besonderen Regeln. Wie auch im Erwachsenengottesdienst müssen Besucher einen Mund-Nasenschutz tragen. „Und etwas anders als sonst, können wir nicht in der Kirche herumlaufen und dürfen nicht singen“, verkündet die Gemeinde auf der Homepage.

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Dass die „Junge Kirche“, wie Voigt den Gottesdienst nennt – denn auch Eltern sind willkommen – eine Woche nach der vollständigen Öffnung der Schulen stattfindet, ist kein Zufall. „ Die Empfehlung von übergeordneten Verbänden war, dass wir erst Kindergottesdienste in der wirklichen Welt machen sollen, wenn es in den Schulen vorangeht.“ Und das ist nun bekanntlich geschehen.

Kinder sollen Bastelarbeiten in die Margaretenkirche mitbringen

Am Sonntag soll es also um 11 Uhr wieder lebendig werden in der Margaretenkirche. Und es wird bunt, denn die Kinder haben als Bastelprojekt im Rahmen der Online-Gottesdienste einen Leuchtturm gebastelt und eine Schatzkiste befüllt. Die sollen sie am Sonntag mitbringen, sagt Voigt. Das Projekt soll gemeinsam vor Ort fortgeführt werden.

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Wem das allerdings doch zu unsicher ist, der muss freilich nicht auf die Gottesdienste für junge Menschen verzichten. Denn die Online-Beiträge, die immer auf der Internetseite www.methler.ekvw.de veröffentlicht werden, gibt es weiterhin, allerdings nicht mehr jede Woche. Stattdessen wird es einen Beitrag pro thematischer Reihe geben.

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