Damit keine Anfrage ins Leere läuft: Qualitäts-Management der VHS unter die Lupe genommen

VHS Kamen-Bönen

Die Volkshochschulen sorgen für zusätzlich Bildung vor Ort. Damit die Qualität nicht zum Problem wird, gibt es das Qualitäts-Management. Dieses wurde bei der VHS Kamen-Bönen nun überprüft.

Kamen

, 11.03.2019, 16:16 Uhr / Lesedauer: 2 min
Damit keine Anfrage ins Leere läuft: Qualitäts-Management der VHS unter die Lupe genommen

Das Qualitätsmanagement der VHS Kamen-Bönen wurde zertifiziert. Die Urkunden überreichte Pit Böhle (v.l.), Beirat beim Gütesiegelverbund Weiterbildung, an Daniel Heidler, Vorsitzender des Zweckverbandes, Qualitätsbeauftragte Andrea Baumhaus, VHS-Leiter Dr. Thomas Freiberger, VHS-Verbandsvorsteherin Elke Kappen, Beigeordnete Ingelore Peppmeier, und Vize-VHS-Leiterin Esther Hahm. © Marcel Drawe

Qualitäts-Management (QM) spielt nicht nur in großen Konzernen eine tragende Rolle, sondern auch in Bildungseinrichtungen vor Ort. Ob das Kursangebot stimmt und ob Anmeldungen und Anfragen im System untergehen, überprüft das QM auch bei der VHS Kamen-Bönen. Das wurde nun vom Gütesiegelverbund Weiterbildung überprüft und zertifiziert.

Im Endeffekt bedeutet das, dass die VHS einen vernünftigen Qualitätsstandard bei ihrem Service vorweisen kann. Die Zertfifizierung ist Pflicht und gilt für die nächsten drei Jahre.

Die Frau für Qualität

Andrea Baumhaus ist die Person, die sich bei der VHS um das Qualitäts-Management kümmert. Als Qualitätsbeauftragte überprüft sie, ob bei den vielen Abläufen in der VHS alles seine Richtigkeit hat. „Man muss auf das System schauen und sich hinterfragen“, so Baumhaus. „Dass die Qualität stimmt, ist aber immer eine Teamleistung.“

Die Qualitätsbeauftrage entscheidet also nicht im Alleingang, welche Kurse etwa in das VHS-Programm kommen. Bei ihr laufen die Fäden aber zusammen - wenn es Probleme bei Anmeldungen oder Abrechnungen gibt, weiß Baumhaus Bescheid.

Wichtig für die Finanzierung

Das ist besonders mit Hinblick auf die Finanzierung der VHS wichtig. Denn wenn es etwa vom Land Gelder gibt, braucht es Vergleichbarkeit und einen Garanten für Qualität. Dies soll über das QM hergestellt werden, das widerrum von Einrichtungen wie dem Gütesiegelverbund zertifiziert werden muss.

Froh über die Zertifizierung ist VHS-Leiter Dr. Thomas Freiberger. „Angst hatten wir nicht, dass wir es nicht schaffen. Aber ich habe da schon großen Respekt vor“, so Freiberger. Glücklich ist er auch darüber, dass alles noch vor dem VHS-Umzug in die ehemaligen Käthe-Kollwitz-Schule in Heeren-Werve abgeschlossen werden konnte, der für den Sommer geplant ist.

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Standards, die sich aus dem Alltag ableiten

Die Punkte, die bei der Zertifizierung überprüft werden, ergeben sich aus dem Alltag der VHS-Verwaltung. Pit Böhle, der beim Gütesiegelverbund im Beirat sitzt und die Urkunden am Montag überreichte, weiß, worauf geachtet wird: „Wir schauen uns Dinge wie die pädagodische Arbeit oder das Anmeldeverfahren an“, so der Experte. „Das kann man als Zusammenfassung von täglichen Arbeitsschritten sehen.“ Für die VHS ist es das vierte Zertifikat für das QM. Die erste Prüfung war im Jahr 2009.

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