Corona setzt Erzieherinnen und Lehrkräfte verstärkt außer Gefecht

Redakteur
Ein Schild vor der Gesamtschule weist auf die Gefahr durch das Corona-Virus hin. Etwa 190 Kinder und Jugendliche fehlen zurzeit an Kamener Kitas und Schulen.
Ein Schild vor der Gesamtschule weist mit einem guten Wunsch auf die Gefahr durch das Coronavirus hin. Etwa 190 Kinder und Jugendliche fehlen zurzeit an Kamener Kitas und Schulen. © Archiv: Janecke
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Die hohen Corona-Infektionsraten schlagen sich deutlich an Kamener Kindertagesstätten und Schulen nieder und treffen vermehrt auch das Personal. An den Kindertagesstätten sind aktuell (Stand 7. April) 13 Erzieherinnen und Erzieher durch eine Infektion nicht einsatzbereit. „Das kann an der einen oder anderen Stelle zu einer Notbetreuung führen“, sagte Bürgermeisterin Elke Kappen am Donnerstagabend vor dem Kamener Stadtrat. An der Grundschulen und weiterführenden Schulen fallen 14 Lehrkräfte aus, was weiterhin eine Herausforderung für die Unterrichtsplanung ist.

190 Kinder und Jugendliche nicht in Kitas und Schulen

Auch Kindern und Jugendlichen bleibt durch Corona-Infektionen und häusliche Quarantäne die Teilnahme an Betreuung und Schulunterricht verwehrt – insgesamt 190. Davon ziehen sich 21 Fälle, so Kappen „quer über alle Kitas“. An den Grund- und weiterführenden Schulen sind 137 Fälle bekannt; zusätzlich sind 32 Kontaktpersonen aus dem eigenen Haushalt betroffen. „Trotz der noch nicht überwundenen Pandemie sind wir den Einrichtungen besonders dankbar, dass die Aufnahme von Kindern und Jugendlichen aus der Ukraine so unkompliziert funktioniert“, so die Bürgermeisterin. Die Infektionsraten seien weiterhin hoch, allerdings gebe es im Kreis Unna keine Probleme in den Krankenhäusern. Die Lage bei den Intensivbetten sei in Ordnung.