Corona-Fälle bei der Fahrt der Konfirmanden – mit kreativer Lösung

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Rund 70 Personen war die Gruppe der Konfirmandinnen und Konfirmanden, inklusive Betreuern und Köchen, stark. Die Konfi-Fahrt ging in diesem Jahr an den Bodensee, zur Schweizer Seite.
Rund 70 Personen war die Gruppe der Konfirmandinnen und Konfirmanden, inklusive Betreuer und Köche, stark. Die Konfi-Fahrt ging in diesem Jahr an den Bodensee, zur Schweizer Seite. © Privat
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Schon mehr als zehn Jahre haben die künftigen Konfirmanden der Evangelischen Kirchengemeinde Kamen die Wahl: Entweder zwei Jahre Unterricht oder Konfifahrt plus ein Jahr Unterricht. Mehr als 90 Prozent entscheiden sich für die Fahrt. Kein Wunder, denn neben ein paar Stunden täglichem Lernen über Jesus und die Bibel stehen umfangreiche Freizeitaktivitäten im Vordergrund. Und auch das Fahrtziel ist immer lohnend. Diesmal ging es zum Bodensee – auf die Schweizer Seite.

Wasserolympiade und ein Casinoabend

Großes Lob hatten die Teilnehmer für das tägliche Frühstück, das einhellig „hervorragend“ genannt wurde. Aber auch ansonsten musste niemand Hunger leiden. Neben Schwimmen im nahen Bodensee wurden Fußball und andere Ballsportarten gespielt. Eine Rallye durch den Wald stand ebenso auf dem Programm wie ein Tagesausflug nach Konstanz.

Für die abendlichen Aktivitäten hatte sich das Betreuerteam um Pfarrer Martin Brandhorst und Jugendreferent Jörg Brand einiges ausgedacht. Mal gab es eine „Wasserolympiade“, mal einen Tanzevent, ja sogar ein Casinoabend mit fast echten Roulette-Tischen wurde eingelegt.

Einige Corona-Fälle – aber keine ernsthaften Erkrankungen

Leider gab es – in Zeiten wie diesen nicht verwunderlich – unter den Betreuern und Teilnehmern auch einige Corona-Fälle. Da aber glücklicherweise niemand ernsthaft erkrankt war, löste man das kreativ: Mit einer Quarantänegruppe, so dass alle bis zum Ende der Fahrt dabeibleiben konnten.