Corona in der Kita: Im evangelischen Kindergarten „Gemeinsam unterm Regenbogen" – hier ein Archivbild – wurden einige Kinder und Erzieherinnen nach Hause geschickt. © Archiv
Kinder in der Pandemie

Corona erst in zwei Schulen, jetzt auch in einer Kita

In einem Kindergarten in Heeren-Werve ist eine Gruppe nach einem Corona-Fall geschlossen worden. In der Astrid-Lindgren-Schule hat sich ein weiteres Kind angesteckt.

Zwei Grundschulen und ein Kindergarten in Kamen sind jetzt von Corona-Fällen betroffen. Neu hinzu kam am Donnerstag die evangelische Kindertagesstätte „Gemeinsam unterm Regenbogen“ in Heeren-Werve.

15 Kinder und Erzieherinnen aus einer Gruppe der Kita an der Pröbstingstraße sind unter Quarantäne gestellt. Zuvor war dem Gesundheitsamt in Unna ein infiziertes Kita-Kind gemeldet worden, wie ein Sprecher des Kreises Unna sagte. Die betroffene Kita-Gruppe wurde nach Angaben eines Sprechers der Stadt Kamen geschlossen.

Die Heerener Kita „Gemeinsam unterm Regenbogen“, nicht zu verwechseln mit der Kita „Unter dem Regenbogen“ in Südkamen, betreut regulär 55 Kinder. Mit dem Beginn einer neuen Phase des eingeschränkten Pandemiebetriebs am 22. Februar waren 44 Kinder da. Zuvor schickten die Eltern täglich zwischen 6 und 16 Kinder in die Betreuung.

An der Astrid-Lindgren-Schule war bislang der Fall eines infizierten Erstklässlers bekannt, elf Kinder gingen in Quarantäne. Corona-Tests bei den elf Kindern ergaben nun, dass sich eines davon ebenfalls mit dem Virus angesteckt hat. Damit sind nun zwei Infektionen im ersten Jahrgang der Grundschule an der Westfälischen Straße nachgewiesen. Die anderen Kinder können wieder zum Unterricht kommen. „Die negativ getesteten Kinder wurden vorzeitig aus der Quarantäne entlassen“, sagte Kreissprecher Max Rolke.

Noch offen ist, ob es weitere Infektionen an der Friedrich-Ebert-Schule gibt. An einer der größten Grundschulen der Stadt war das Virus bis Mittwoch bei zwei Kindern aus dem ersten und dritten Jahrgang nachgewiesen worden, zwölf Kinder aus dem ersten Jahrgang wurden in Quarantäne geschickt.

Über den Autor
Redaktion Kamen
Jahrgang 1973, aufgewachsen im Sauerland, wohnt in Holzwickede. Als Redakteur seit 2010 rund ums Kamener Kreuz unterwegs, seit 2001 beim Hellweger Anzeiger. Ab 1994 Journalistik- und Politik-Studium in Dortmund mit Auslandsstation in Tours/Frankreich und Volontariat bei den Ruhr Nachrichten in Dortmund, Lünen, Selm und Witten. Recherchiert gern investigativ, zum Beispiel beim Thema Schrottimmobilien. Lieblingssatz: Der beste Schutz für die liberale Demokratie ist die Pressefreiheit.
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Carsten Fischer
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