Besucher in „gläsernen Klassen“ beim Tag der offenen Tür des Gymnasiums

dzQual der Schulwahl

Spannende Mathe-Rätsel und sportlicher Eifer – am Tag der offenen Tür des Städtischen Gymnasiums Kamen werden die Besucher richtig gefordert.

von Niklas Mallitzky

Kamen

, 25.11.2018, 14:17 Uhr / Lesedauer: 2 min

Eigentlich würden die meisten Schüler des Gymnasiums noch in den Federn liegen oder vielleicht am Frühstückstisch sitzen. Stattdessen verbringen sie den Samstagmorgen in der Schule, dort findet der Tag der offenen Tür mit Hunderten von Besuchern statt.

An einem Samstag früh aufstehen, das sei schon ein Opfer, meint Tim. Der 17-jährige Oberstufenschüler ist im Themenraum für Mathematik damit beschäftigt, den Besuchern der insgesamt sieben Stationen zu helfen, wenn sie nicht mehr weiter wissen. Doch dieses Opfer seien er und die 18-jährige Mitschülerin Leia gerne bereit einzugehen, „Dafür bekommen wir im März einen Freitag frei, das ist ein guter Tausch“, berichtet er.

Der Tag der offenen Tür bietet den Besuchern viele Informationen, die bei der Entscheidung für eine weiterführende Schule helfen. So geht Schulleiterin Angelika Remmers auf die Eigenheiten der Übermittagbetreuung ein, bei Mathe- und Musiklehrer Andreas Pradel gibt es Informationen zur individuellen Förderung. „Wir haben heute schon viele, interessante Gespräche geführt“, so Remmers. „Die Schüler haben zudem ein schönes Programm zusammengestellt, das macht den Tag der offenen Tür ist sehr lebendig.“ Auch den Unterricht können die Besucher beobachten, in „gläsernen Klassen“, in denen künftige Mitschüler und deren Eltern Eindrücke sammeln können.

Besucher in „gläsernen Klassen“ beim Tag der offenen Tür des Gymnasiums

Der Tag der offenen Tür begann mit Auftritten der Musikgruppen des Gymnasiums. © Stefan Milk

Bei Kunstlehrerin Elke Andrea Parzyjegla können junge Besucher erste Erfahrungen mit dem Werkstoff Ton machen. Vorgaben gibt sie keine, die Kinder und Jugendlichen sollen sich frei ausleben. Später werden die Werke gebrannt „Deshalb greife ich nur ein, wenn ich glaube, dass das Werk den Brennvorgang nicht überleben würde“, erklärt Parzyjegla.

Nach all dem Denksport und künstlerischen Schaffen, tut ein bisschen Sport ganz gut. Christian Kunze leitet die Indiaca-AG und führt die Besucher an den Sport heran. Hier hilft auch Catharina aus der 8a mit, schon seit der fünften Klasse besucht sie die AG. „Das ist ein angenehmer Zeitvertreib neben dem stressigen Schulalltag“, so die Schülerin. Und der neigt sich langsam dem Ende zu, sodass Kunze am Rande des Spielfeldes irgendwann verkündet: „Letzte Minute!“.

Internetseite des Städtischen Gymnasiums Kamen: www.gymnasium-kamen.de
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