Besuch in der Veltins-Arena: Wer bei der „Family-Fun-Tour“ punktet, geht nicht leer aus

dzFamilienevent auf dem Markt

Elf Stationen müssen die Teilnehmer bestehen. Wer die „Family-Fun-Tour“ auf dem Markt mit Gold abschließen will, der braucht viele Punkte. Als Preis winkt außerdem ein Besuch in der Veltins-Arena.

von Niklas Mallitzky

Kamen

, 27.07.2019, 18:20 Uhr / Lesedauer: 2 min

Einen Versuch hat Max bereits absolviert, aber ein Fehler hat ihn Zeit gekostet. Genau zehn Sekunden hat der 15-Jährige Zeit, den Hütchenparcours erst an der Seite zu passieren, bevor es auf dem Rückweg im Slalom durch die Hütchenreihe geht. Der zweite Versuch ist schon deutlich besser, diesmal ist Max eine halbe Sekunde zu schnell.

Die Family-Fun-Tour, veranstaltet von der AOK in Kooperation mit dem FC Schalke 04, belagert am Samstag den Markt und lockt mit einem bunten Bewegungs- und Spieleangebot mehrere hundert Besucher über den ganzen Tag verteilt an. In insgesamt 15 Städten macht die Tour Halt, immer moderiert vom Kamener Sänger und Entertainer Bernd Böhne, der natürlich auch in seiner Heimatstadt am Mikrofon steht.

Bewegungs- und Geschicklichkeitsspiele auf dem Markt

Nach der Anmeldung gilt es für die Teilnehmer, elf Stationen zu erfüllen. „Die haben wir möglichst vielfältig gestaltet“, erklärt Wolgang Heese, Teamleiter im Vertrieb bei der „AOK NordWest“. „Eine Mischung aus Bewegungs- und Geschicklichkeitsspielen und Denkaufgaben.“ So soll die ganze Familie angesprochen werden. Während die Jüngeren oft besser seien, was die körperlichen Herausforderungen angehe, würden die älteren Teilnehmer bei den Denkaufgaben häufiger besser abschneiden.

Besuch in der Veltins-Arena: Wer bei der „Family-Fun-Tour“ punktet, geht nicht leer aus

Die jüngeren Besucher der Familienaktion bewiesen vor allem bei den Bewegungsaufgaben Talent. © Stefan Milk

Führung durch die Veltins-Arena gewinnen

Beim „Zehn-Sekunden-Lauf“ ist jetzt eine Freundin von Max an der Reihe. Auch Michelle hat zwei Versuche und am Ende darf sie jubeln. Denn zu diesem Zeitpunkt hat sie mit 9,986 Sekunden die Tagesbestzeit und ist nur 0,014 Sekunden von der perfekten Zeit entfernt. Und es wird sogar noch besser: Denn der Tagessieger an dieser Station qualifiziert sich für einen Besuch samt Führung in der Veltins-Arena. Eigentlich sei sie zwar kein Schalke-Fan, verrät Michelle. „Mein Herz schlägt eher für den BVB. Aber sollte ich gewinnen, würde ich die Führung natürlich trotzdem mitmachen.“ Und der Besuch beim Revier-Rivalen lohnt sich gleich doppelt, denn neben der Führung durch das Stadion, hätte Michelle noch die Chance, gegen die übrigen 14 Gewinner aus den anderen Städten anzutreten. Wer dort am nächsten an die zehn Sekunden herankommt, gewinnt Karten für eines der Topspiele der Schalker.

„Mein Herz schlägt eher für den BVB. Aber sollte ich gewinnen, würde ich die Führung natürlich trotzdem mitmachen.“
Michelle, Besucherin

Zugegeben, ganz so hoch sind die Einsätze an den übrigen Stationen zwar nicht, Spaß haben die Besucher aber trotzdem. Holger Arendt sitzt vor einer Kiste und starrt gebannt ins Innere. Darin drapiert sind 15 Gegenstände, die sich der Vater im Schlepptau seiner Familie innerhalb von 45 Sekunden merken muss. Arendt liefert ab, die 15 Gegenstände sind für ihn gar kein Problem. Auch er ist von dem Familientag auf dem Markt sehr angetan, und bestätigt die Beobachtungen von Wolfgang Heese: „Auf dem Balanceboard hatte ich bisher die größten Probleme. Da fiel es mir deutlich leichter, mir die Dinge zu merken.“

Auch das Frisbee-Golf hat so seine Tücken. Dort gilt es, die Frisbees sicher in einem Korb zu platzieren. Insgesamt 16 Versuche haben die Besucher, um sieben der Scheiben für die volle Punktzahl zu versenken. „Es sieht einfacher aus als es ist“, meint auch Meltem, die die Station für die AOK betreut. „Die Mehrzahl der Leute hat nicht die volle Punktzahl erreicht.“

Autogrammstunde mit Erwin

Irgendwann ist des dann soweit: Das Schalke Maskottchen „Erwin“ trifft auf dem Markt ein und muss sofort Autogramme schreiben und Selfies machen. Die Kinder sind glücklich und manch ein Vater scheint sich insgeheim zu wünschen, noch einmal ein Kind zu sein. Obwohl der zwei Meter große Superfan Erwin bestimmt auch das ein oder andere Foto mit einem der erwachsenen Fußballfans machen würde.

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