Best of Peuckmann: Ein Lesebuch aus gesamter Schaffenszeit neu erschienen

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Best of Peuckmann oder ein Lesebuch mit Beiträgen aus seiner Schaffenszeit mit über 60 Veröffentlichungen. Es enthält Gedichte, Erzählungen und Romanauszüge.

Kamen

, 31.05.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der Schriftsteller Heinrich Peuckmann hat jetzt ein Lesebuch mit einem Querschnitt seines bisherigen literarischen Schaffens veröffentlicht. Der im Bielefelder Aisthesis-Verlag erschienene Band enthält Gedichte, Erzählungen, Romanauszüge und zeigt, wie vielfältig das Werk des Kameners ist.

Heinrich Peuckmann hat jüngst einen neuen Roman veröffentlicht. Er lässt darin seinen Kommissar Bernhard Völkel ermitteln. Es geht um den Mord an einer Geschäftsfrau.

Heinrich Peuckmann hat jüngst einen neuen Roman veröffentlicht. Er lässt darin seinen Kommissar Bernhard Völkel ermitteln. Es geht um den Mord an einer Geschäftsfrau.

Vielfalt ist angesagt nach über 60 Veröffentlichungen

„Zwischen längeren Erzählstrecken sind immer wieder Gedichte eingestreut, die das Lesen abwechslungsreich und reizvoll machen“, sagt er über sein Buch. Von seinen Ruhrgebietsromanen „Leere Tage“ über „Die Schattenboxer“ bis hin zu „Saitenwechsel“ enthält das Buch zudem längere Passagen, dazu auch eine aus der Novelle über den großen französischen Dichter Honoré de Balzac. „Ein Buch, das mir besonders wichtig ist“, wie er sagt. Eine poetische, sehr gefühlvolle Erzählung, die in China spielt, soll den Leser in besonderer Weise gefangen nehmen. Vielfalt ist also angesagt. Eine Vielfalt, die auf über 60 Einzelveröffentlichungen beruht, auf die der Kamener Autor zurückblicken kann

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Bilanz der bisherigen literarischen Arbeit

Der Kamener Autor freut sich über dieses ganz besondere, schön gemachte Buch. „Es ist eine Art Best of“, sagt er, „eine Bilanz meiner bisherigen literarischen Arbeit, wobei ich hoffe, dass es eine Zwischenbilanz ist.“ Denn Pläne und Ideen für weitere Romane und Novellen habe er noch genug.

Es stecke auch für Leser, die schon manches von ihm gelesen haben, voller überraschender Entdeckungen, so Peuckmann. Kurzum, es ist ein Buch zum Schmökern, auch mit so manchem lokalen Bezug.

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Ersatz für den fehlenden Kontakt zum Publikum

Ersatz für den fehlenden Kontakt zum Publikum in Zeiten von Corona hatte Peuckmann zuletzt im Internet gefunden. „Mit Poesie durch Pandemie“ heißt die Facebookseite, an der er sich mit „Virus-Versen“ beteiligte.

An jedem Tag erschien auf dieser Seite ein neues Gedicht eines Autors. Die Seite ist abrufbar unter www.facebook.com/mitpoesiedurchpandemie. Peuckmann widmete sein Gedicht „Woher“ dem PEN-Zentrum Deutschland, dessen Generalsekretär er seit einem Jahr ist. Er schrieb darin unter anderem im wohl abgestimmten Versmaß: „Noch immer diese Sehnsucht, es regnet und ich, bäuchlings in meinem Bett bei offnem Fenster, ein Buch vor meiner Nase. Wo bin ich? Im Dschungel bin ich im heißen Wüstensand, auf unendlichem Meer, während draußen Regen trommelt auf die Teerpappe des Stalldachs“.

Lesebuch Heinrich Peuckmann, Aisthesis Verlag Bielefeld: ISBN 978-3-8498-1547-9, 8.50 Euro
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