Bei brütender Hitze auf dem Hubsteiger: Neuer Sonnenschutz für die Sparkasse

An der Ostseite des Hauptgebäudes

Sonnenschutz für die Sparkasse UnnaKamen. Bei brütender Hitze werden neue Jalousien auf die Glasfront des Kamener Hauptgebäudes gesetzt. Gesteuert werden sie über Sonnen- und Windwächter.

Kamen

, 24.07.2019, 13:51 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bei brütender Hitze auf dem Hubsteiger: Neuer Sonnenschutz für die Sparkasse

An der Fassade der Sparkasse wird am Mittwoch neuer Sonnenschutz montiert. © Stefan Milk

In brütender Hitze schufteten Dienstag Monteure auf einem Hubsteiger am Kamener Hauptgebäude der Sparkasse UnnaKamen, denen Passanten auf dem Willy-Brandt-Platz aufmerksam zuschauten. Mit nacktem Oberkörper installierten die Arbeiter an der Ostseite maßgefertige Außenjalousien für mehr Sonnenschutz in den Ostbüros. „Es ist die letzte Seite des Gebäudes, die damit ausgestattet wird - damit sind die Arbeiten für den Sonnenschutz dann abgeschlossen“, berichtet Sprecher Andreas Schlüter in Unna.

Gerade in den Vormittagsstunden, wenn die Sonne bis ca. 12 Uhr auf die Fassade scheine, sei der zusätzliche Schutz erforderlich. Gesteuert werden die neuen Jalousien nicht nur über Fernbedienung aus den Büros. Sie haben zudem eine Automatik, die über elektrische Sensoren, sogenannte Sonnen- und Windwächter, gesteuert werden. Scheint die Sonne, schließen sich die Lamellen automatisch. Bei zu viel Wind fahren sie vorsorglich hoch, um Schäden vorzubeugen.

Der Begriff „Jalousie“ (franz. „Eifersucht“), veraltet auch Stabzugladen genannt, bezeichnete in Frankreich zunächst Fenstergitter, die so beschaffen waren, dass sie den Blick nach außen ermöglichten und gleichzeitig von dort aus die Sicht ins Innere verhinderten. Die ersten Jalousie-Einsätze für europäische Fensterläden waren anfangs nicht verstellbar. Erst am 14. April 1812 meldete der Tischler Cochot in Paris seine Erfindung zum Patent an: eine mit verstellbaren und wendbaren Brettchen (Lamellen) versehene Jalousie, die dem heute noch verwendeten Prinzip entspricht. Und so profitieren ab sofort die Kamener Sparkassen-Mitarbeiter auch von dieser Idee.

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