Diese „Wasserwesen“ auf Stelzen waren beim Stadtleuchten im Sesekepark anzutreffen. © Marcel Drawe
Bilanz und Ausblick

Begeisterung übers Stadtleuchten – und eine Kirmes wird es auch geben

Das Stadtleuchten zog junge wie alte Leute in Scharen an, Stadt und Kneipen waren voll. Und die Severinskirmes, lange Zeit unsicher, steht bereits in den Startlöchern.

Lange Zeit war offen, ob es in diesem Jahr wieder eine Kirmes in Kamen geben würde, angesichts der Corona-Pandemie war Planungssicherheit ein Fremdwort. Inzwischen aber ist wieder deutlich mehr Normalität eingekehrt – und neben der Winterwelt kehrt auch die Severinskirmes zurück, wie Wirtschaftsförderin Ingelore Peppmeier am Rande des Stadtleuchtens verriet.

Kirmes in abgespeckter Form schon in zwei Wochen

Schon in zwei Wochen – genauer gesagt vom 15. bis 18. Oktober – wird die Kirmes in der Innenstadt stattfinden. Allerdings in einer etwas abgespeckten Form, wie Stadtsprecher Peter Büttner am Sonntag auf Nachfrage unserer Redaktion ergänzte. Die Schausteller hätten zwar signalisiert, dass es so kurzfristig funktioniere, doch es werde ein paar Karussells und Buden weniger geben als sonst. „Die Adenauerstraße wird frei bleiben, der Wochenmarkt muss dann nicht in den Edelkirchenhof ausweichen“, kündigte Büttner an.

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Stadtleuchten in Kamen 2021

Für das Stadtleuchten hatte der Sprecher nach Rücksprache mit der Bürgermeisterin und der Wirtschaftsförderin nur positive Worte übrig. 5000 bis 8000 Menschen habe die Veranstaltung von Freitag bis Sonntag wohl angelockt, so eine grobe Schätzung.

Das Programm kam ganz offensichtlich bei allen Generationen an. Beim „Zirkus Pompitz“ in der Stadtbücherei mussten sogar einige Kinder abgewiesen werden, weil es sonst zu voll geworden wäre.

Ansonsten verteilten sich die Besucherinnen und Besucher aber gut über das weitläufige Gelände vom Sesekepark bis zum Willy-Brandt-Platz.

Die Polizei wusste am Sonntag auf Anfrage von keinerlei Vorkommnissen zu berichten. Am Freitag hatte sie via Twitter eine Ruhestörung in Form einer „Party“ an einer Bushaltestelle am Markt gemeldet und dazu launig angemerkt: „Wir crashen die Feier.“ Ansonsten blieb offenbar alles friedlich.

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Jahrgang 1982. Aufgewachsen im Münsterland. Nach dem Politik-Studium in Münster über Dortmund ins schöne Holzwickede. Verheiratet, Familienvater. Seit 2000 Journalist, seit 2010 beim Hellweger. Mag das Ruhrgebiet, Currywurst und gut gemachte Nachrichten – digital und gedruckt.
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Kevin Kohues

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