Am Nordring wird wieder gearbeitet: Ostern gibt‘s eine Verbesserung für Autofahrer

dzBaustelle

Seit Mai 2019 nimmt eine Großbaustelle den Nordring in Kamen ein. Die Stadtentwässerung liegt im Zeitplan. Um Ostern herum steht eine deutliche Verbesserung der Situation an.

Kamen

, 07.01.2020, 17:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

„Wir liegen gut im Zeitplan“, sagt Bernd-Josef Neuhaus von der Stadtentwässerung über die Großbaustelle am Nordring. Die größeren Rohre befinden sich bereits unter der Erde. Was jetzt noch folgt, sind kleinere Rohre und Versorgungsleitungen für den späteren Endausbau der Straßen und Gehwege.

Der Nordring erhält einen neuen Kanal und dann eine neue Oberfläche, neue Rad- und Gehwege, Bushaltestellen und Grünstreifen.

Die Mitarbeiter von Betriebsdienstleiter Neuhaus arbeiten seit Mai vergangenen Jahres auf der Großbaustelle. Nach einer Pause über Weihnachten und Silvester, sind sie seit Montag wieder im Einsatz. Die teils niedrigen Temperaturen in den vergangenen Tagen konnten die Arbeit also nicht behindern. „Herbst ist weiter unser Ziel“, sagt Neuhaus über das Ende des Projekts.

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Kältere Temperaturen sind auch in den nächsten Tagen nicht zu erwarten, sodass sie der Stadtentwässerung keinen Strich durch die Rechnung machen sollten. Dafür soll es regnen. Und Wasser in Verbindung mit dem hiesigen Lehmboden bedeutet, dass es für die Arbeiter eine schlammige Angelegenheit werden könnte. Aber laut Neuhaus wird der Regen keine Hürde sein. „Das kriegen wir hin. Schließlich sind wir die Stadtentwässerung.“

Ab Ostern ist die Einfahrt in die Stormstraße wieder möglich

Die Arbeiter werden sich in den nächsten Wochen von dem Bereich zwischen Stormstraße und Fritz-Erler-Straße gen Osten vorarbeiten und die Rohre einziehen. An der Kreuzung Nordring/Stormstraße gibt es noch keine guten Neuigkeiten: Weiterhin kann von der Stromstraße nur rechts auf den Ring abgebogen werden und nicht links. Noch ist es nicht möglich, den Verkehr gleichzeitig in beide Richtungen zu schicken. In nördliche Richtung kann man vom Nordring noch nicht in die Stormstraße einbiegen.

Doch wenn alles nach Plan läuft, soll die Kreuzung Nordring/Westring/Stormstraße um Ostern herum wiederhergestellt sein. Dann können Autofahrer wieder in die Stromstraße abbiegen und in Gegenrichtung haben dann auch die Linksabbieger wieder freie Fahrt.

Das Projekt kostet insgesamt 7,2 Millionen Euro, die Länge der Baustelle beträgt insgesamt etwa 730 Meter. Mitunter boten die Arbeiten auf dem Nordring spektakuläre Anblicke, etwa als ein 32 Tonnen schweres Schachtbauwerk in den Boden gelassen wurde. Der neue Schacht verbindet die Stormstraße und den Nordring mit Ab- und Zuläufen.

Video
Das Schachtbauwerk am Nordring

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