Kontrolle

Autobahnpolizei stoppt Raser auf B233 – und der hat etwas zu verbergen

Ein Kamener wird von der Autobahnpolizei auf der B233 bei Unna gestoppt, weil er zu schnell gefahren ist. Bei der Kontrolle nennt der Mann einen falschen Namen – und das hat einen Grund.
Die Autobahnpolizei rückt aus, als es am Donnerstag einen schweren Unfall auf der A2 gibt, bei dem unter anderem drei Frauen aus Kamen verletzt werden. © picture alliance/dpa

Schneller als die Autobahnpolizei erlaubt war ein 33-Jähriger aus Kamen am Dienstag auf der B233 bei Unna in Richtung Iserlohn unterwegs. Die Beamten stoppten den Mann, weil er 18 km/h zu schnell gefahren sein soll, wie die Autobahnpolizei berichtete. Doch das war nicht der einzige Verstoß, den die Polizisten dem Verkehrssünder anzukreiden hatten.

Der Kamener sagte den Polizisten, dass er weder einen Personalausweis noch einen Führerschein dabei habe, und nannte seine Personalien. Diese stellten sich dann aber als falsch heraus. Der Grund: Der Führerschein war dem Kamener entzogen worden, nachdem er im Juli 2020 unter Drogeneinfluss am Steuer erwischt worden war. Und das von den Beamten der selben Dienstgruppe, die ihn nun erneut kontrollierte.

Den Polizisten sei auch diesmal nicht verborgen geblieben, dass der Kamener „verdächtige Zeichen eines vorherigen Drogenkonsums“ aufwies, heißt es im Polizeibericht. Ein freiwilliger Vortest sei positiv auf Cannabis verlaufen. Der 33-Jährige musste seinen Weg zur Autobahnpolizeiwache in Kamen antreten, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Ihm drohen Strafverfahren wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und unter Drogeneinfluss.

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