Argentinische Fußballer heiß auf Mate-Tee: Nationalmannschaft geht an die Sportschul-Reserven

dzSportcentrum Kaiserau

Die argentinischen Fußballer sind auch außerhalb des Sportplatzes sportlich fair: Im Sportcentrum zeigen sie sich den Fans und geben Autogramme. Ein Trikot mit Unterschriften bleibt im Kamen.

Kamen

, 11.10.2019, 16:42 Uhr / Lesedauer: 2 min

Argentinien zählt zu den traditionellen Anbaugebieten von Mate. Dass die argentinische Nationalmannschaft bei ihrem Aufenthalt in Kamen aber fast die gesamten Mate-Tee-Bestände des Sportcentrums Kaiserau vernichten würde, damit hat wohl keiner so richtig gerechnet. Das aber ist nur eine kuriose Randgeschichte eines fast einwöchigen Aufenthalts des 55-köpfigen Trosses, der am Ende sportlich, entspannt und immer professionell war. „Für uns eine große Auszeichnung, dass die Nationalmannschaft hier war“, zieht Christian Schubert, Sprecher des Sportcentrums, Bilanz kurz vor der Abreise. Die Argentinier verlassen das Sportcentrum am Samstag, 12. Oktober, nach dem Mittagessen. Für 11 Uhr ist die letzte Trainingseinheit vorgesehen. Am Nachmittag geht dann der Flug nach Alicante. In Spanien treten die Fußballer am Abend zum Testspiel gegen Ecuador an.

Argentinische Fußballer heiß auf Mate-Tee: Nationalmannschaft geht an die Sportschul-Reserven

Die Argentinier legten noch mehrere Trainingseinheiten in Kaiserau hin. Am Samstag reisen die Fußballstars nach Spanien zum Länderspiel gegen Ecuador. © Borys Sarad

Eintrag ins Gästebuch, ein Trikot mit Autogrammen

Dass es den Kickern aus Südamerika in Kamen gefallen hat, dokumentierten sie nicht nur mit einem Eintrag ins Gästebuch des Sportcentrums, sondern auch mit einem von allen Stars unterschriebenen Nationalmannschafts-Trikot, darunter Paolo Dybala von Juventus Turin. Das Trikot wird vermutlich in der „Ahnengalerie“ in den Fluren des Sportcentrums landen - dort hängen zahlreiche Trikots von bekannten Mannschaften, die einmal dort weilten.

Sowohl am Donnerstag als auch am Freitag legten sie eine Trainingseinheit auf dem Sportplatz 1 ab, ansonsten beschränkten sie sich nach dem 2:2 gegen die deutsche Nationalmannschaft auf Fitness und Spinning.

Dass sich die Argentinier so wohlfühlen konnten und auch einen sportlichen Erfolg mit dem 2:2 verbuchten, hat indirekt wohl auch mit der professionellen Arbeit im Sportcentrum zu tun. Die Mitarbeiter um Küchenchef Christoph Pech mussten sich auf veränderte Essenszeiten einstellen, weil es Südamerikaner gewohnt sind, eher später zu essen. Und das Greenkeeper-Team mit Volker Stiepermann hatte bei Wind und Regen alle Hände voll zu tun, den Sportrasen perfekt herzurichten.

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Autogrammjäger erfolgreich

Die argentinischen Spitzensportler zeigten sich auch außerhalb des Trainings, so berichtet Schubert, sehr umgänglich, auch in der Begegnung mit einigen Fans, die auf Autogrammjagd gegangen sind. Auf dem Weg zwischen Sporthotel und Sportschule hätten die Stars immer wieder inne gehalten, um sich fotografieren zu lassen und um Autogramme zu geben.

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