Alarm! Feldbrände auch in Methler und Heeren

Feuerwehr mehrfach im Einsatz

Schwerstarbeit für die Feuerwehr. Gleich zwei Feldbrände in Methler und Heeren halten die Einsatzkräfte in Atem. In Heeren brennt am Nachmittag eine riesige Fläche von einem Hektar.

Kamen

, 26.07.2019 / Lesedauer: 2 min
Alarm! Feldbrände auch in Methler und Heeren

An der Feldstraße brennt ein Triticalefeld, das zum Teil schon abgeerntet ist. Die Feuerwehr wässert das Feld kräftig, damit es sich nicht noch einmal entzündet. © Stefan Milk

Viel Arbeit für die Feuerwehr am Freitag. Zwei Feldbrände in Heeren und Methler halten die Einsatzkräfte in Atem. In Heeren brennt am Nachmittag eine riesige Fläche von einem Hektar. Dort, wo zuvor Triticale, die Kreuzung aus Roggen und Weizen, stand, steht nur noch verbrannter Acker. Der Löschzug 3 aus Heeren-Werve, Kräfte der Feuerwehr Bönen und der Kamener Wache löschten das Feuer. Zum Teil war der Acker schon abgeerntet, teilweise sollte das reife, auf Halm stehende Getreide noch geerntet werden.

Alarm! Feldbrände auch in Methler und Heeren

Mit einem satten Strahl aus dem C-Rohr bekämpft die Feuerwehr die Flammen. © Stefan Milk

Mit Riegelstellung vor Flammen geschützt

An der Massener Straße im Ortsteil Methler brannten am Freitagmittag ein Grünstreifen und drei große Sträucher direkt an einem Kornfeld. Das Feuer hatte sich bereits auf einer Fläche von rund 50 Quadratmetern ausgebreitet.

„Bei unserem Eintreffen wurde mit einer sogenannten Riegelstellung das angrenzende Feld vor einem Flammenübertritt geschützt“, berichtet Volker Rost, Sprecher der Feuerwehr. Durch den Einsatz von zwei C-Rohren konnte der Brand schnell gelöscht werden. Dennoch wurde auch bei diesem Einsatz eine große Menge Löschwasser eingesetzt, um den trockenen Boden - im Nachgang zu den Löschmaßnahmen - so anzufeuchten, dass ein erneutes Entzünden ausgeschlossen werden kann.

Alarm! Feldbrände auch in Methler und Heeren

Das Feld war schon zu großen Teilen abgeerntet. © Stefan Milk

Örtlicher Landwirt steht mit Pflug helfend bereit

Als Besonderheit, so Rost, könne erwähnt werden, dass ein örtlicher Landwirt, der auch gleichzeitig aktives Mitglieder der Löschgruppe Westick ist, mit seinem Trecker und einem Erdpflug an der Einsatzstelle bereitstand, um das Erdreich der gelöschten Bereiche noch einmal zu wenden, damit mögliche Glutnester sichtbar werden. Rost: „Mit einem solchen landwirtschaftlichen Gerät können die Maßnahmen der Feuerwehr bei der beschriebenen Einsatzlage sehr gut unterstützt werden.“

Der Einsatz war nach etwa 30 Minuten beendet. An diesem Einsatz waren rund 30 Einsatzkräfte des Löschzuges 2 (Methler, Westick, Wasserkurl), ein Tanklöschfahrzeug aus Heeren und die hauptamtliche Wache aus Kamen beteiligt.

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