Adventssingen: Wer es nicht in die Kirche schafft, kann in der Innenstadt singen

dzWeihnachten

Von „O du Fröhliche“ bis „Morgen Kinder wird‘s was geben“: In der Kamener Innenstadt ertönen bald wieder traditionelle Weihnachtslieder. Und jeder darf mitsingen.

13.12.2019, 17:38 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Adventszeit ist für viele stressig. Eher selten kommt man da dazu, Weihnachtslieder zu singen – ob zu Hause oder in der Kirche. „Aber eine dreiviertel Stunde auf dem Markt. Das schafft man“, sagt Bernhard Büscher. Am Freitag, 20. Dezember, laden er und die Teilnehmer des Marktgesprächs ab 12 Uhr zum mittlerweile traditionellen Adventssingen ein.

Was im Jahr 2006 als interne Weihnachtsfeier begann, wuchs Jahr für Jahr zum traditionellen Rudelsingen heran. Die Männer vom Marktgespräch sangen vor der Bäckerei Grobe Weihnachtslieder – und immer mehr Menschen gesellten sich zu ihnen. Jahr für Jahr wuchs die Tradition heran und auch Instrumente gehören mittlerweile zum festen Inventar.

Büscher hat schon Textbücher vorbereitet, die er an alle Mitsingenden verteilt und sollte es regnen, wird in der Holzhütte auf der Winterwelt gesungen. Das Schöne an der Aktion ist, dass bekannte Weihnachtslieder gesungen werden, die Freude machen. Längst kommen die Leute nicht mehr nur spontan vorbei und singen mit. „Sie fragen schon nach“, sagt Büscher. Und so hofft er, dass auch in diesem Jahr wieder Hunderte mit ihm und der Marktrunde singen. Und auch spontane Beteiligung ist natürlich wieder gewünscht.

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