Abschlussmeldung zum Dachstuhlbrand auf der Lüner Höhe

dzPolizei

Der Brand eines Dachstuhls in einer Doppelhaushälfte auf der Lüner Höhe erschütterte Kamen. Ein junger Mann kam bei dem Feuer ums Leben. Die Polizei forschte lange nach der Ursache.

03.03.2020, 16:38 Uhr / Lesedauer: 1 min

„Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen haben keine Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden ergeben und konzentrieren sich auf eine fahrlässige Brandstiftung.“ Das schreibt die Polizei in ihrer Abschlussmeldung nach dem Dachstuhlbrand am 22. Februar auf der Lüner Höhe.

Eine Obduktion habe – wie bereits berichtet – ergeben, dass es sich bei dem Todesopfer um den 22-jährigen Bewohner des Dachstuhls gehandelt hat. Damit bestätigte sich für die Ermittler ein trauriger Verdacht, der schon nach dem Brand geäußert worden war.

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Die Polizei ermittelte auch nach der Obduktion noch weiter nach der Brandursache. Das war allerdings nicht so einfach, denn der Dachstuhl, der schon lichterloh brannte, als die Feuerwehr eintraf, ist zerstört. Schnell stand für die Ermittler fest, dass kein technisches Versagen eines Gerätes zu dem Feuer geführt hat.

Die Polizei wird den Fall nun an die Staatsanwaltschaft übergeben, wie Polizeisprecher Christian Stein erklärt. Wurde, wie in diesem Fall, kein Täter ermittelt, werden Fälle in der Regel von der Staatsanwaltschaft eingestellt. Das zu entscheiden obliege aber der Staatsanwaltschaft in Dortmund, so der Polizeisprecher.

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