Polizei befürchtet, dass sich Mann mit Benzinkanistern verschanzt hat

dzGroßeinsatz in Methler

Ein psychisch kranker Mann mit Benzinkanistern in einer Wohnung - für die rund 45 Einsatzkräfte, die in Methler im Einsatz waren, ein Albtraum. Der Einsatz ging zum Glück glimpflich aus.

von Michael Neumann

Methler

, 16.08.2019, 20:57 Uhr / Lesedauer: 1 min

Großeinsatz am Abend in Methler: Kurz vor 19 Uhr wurde die Rettungsleitstelle informiert, dass sich in der Einsteinstraße in einer Wohnung eine psychisch gefährdete Person in einer Wohnung eingeschlossen habe. Außerdem sollten sich in der Wohnung noch laut Polizei mehrere Benzinkanister befinden.

Aufgrund dieser Sachlage wurde auch der Löschzug II der Kamener Feuerwehr zur Einsatzstelle beordert, verstärkt durch Kräfte der Hauptwache. Außerdem waren mehrere Krankenwagen und Notärzte vor Ort.

Polizei befürchtet, dass sich Mann mit Benzinkanistern verschanzt hat

Die Rettungskräfte gingen unter Atemschutz in das Haus. Die befürchtete Gefahr bestand aber nicht. © Michael Neumann

Mann schlägt seine Eltern und verletzt sie

Nach ersten Erkenntnisse war ein Mann am Abend mit seinen Eltern in Streit geraten. Er hatte sie geschlagen und sie verletzt. Wo er sich befand, war zunächst unklar. Die Feuerwehr suchte mit ihrer Drehleiter von außen die Wohnungen in dem Wohngebäude nach ihm ab. Sie konnte den Mann aber nirgendwo im Haus ausfindig machen.

Wie sich schließlich herausstellte, hatte er die Wohnung schon verlassen. Eine unmittelbare Gefahr bestand nicht mehr. Die Polizei leitete sofort eine Nahbereichsfahndung ein in der Umgebung der Einsteinstraße ein. Die Rettungskräfte konnten den Einsatz wieder zurückfahren und die Einsatzstelle schließlich verlassen.

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