A1-Baustelle zieht sich weiter in die Länge: Klöcknerradweg bleibt gesperrt

dzVerkehr

Die Abschlussarbeiten an der A1 ziehen sich in die Länge. Es bleibt daher noch einige Wochen bei den Verkehrsbehinderungen auf der Heerener Straße und der Sperrung des Klöcknerradwegs.

von Werner Wiggermann

Kamen

, 13.12.2019, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Eigentlich sollten die beiden Brückenbaustellen an der A 1 spätestens Ende November abgeschlossen sein. Was freie Fahrt auf dem betroffenen Teilstück des Klöckner-Radwegs und auf der Heerener Straße bedeutet hätte. Jetzt aber wird es wohl – mindestens – Ende Februar.

„Wir sind in den Endzügen“

Das teilte Markus Miglietti, Sprecher der Autobahnniederlassung Hamm, auf Anfrage mit. „Wir sind in den Endzügen“, betonte Miglietti allerdings. Als Nächstes müssen an der A 1 nun noch die Brückenränder betoniert werden, dann folgt eine Weihnachtspause für das ganze Projekt und die dort tätigen Bauunternehmen. Anschließend werden die für die Baustellenzeit notwendigen Fahrbahndurchlässe durch die Mittelstreifen wieder geschlossen und die Schutzplanken hier neu montiert. Die Durchlässe mussten angelegt werden, um den Verkehr auf eine Autobahnseite umleiten und auf der anderen Seite arbeiten zu können.

Entwässerungsröhren fehlen noch

Der Radweg kann danach aber immer noch nicht freigegeben werden, erläuterte Miglietti. Unter den neuen Brücken müssen noch Entwässerungsröhren installiert und schließlich muss die Fahrbahn des Radwegs im Bereich der neuen Brücke praktisch neu hergestellt werden.

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Absperrungen sind wieder aufgestellt worden

Ausdrücklich warnt der Sprecher der Autobahnniederlassung Radfahrer und Fußgänger davor, den Radweg trotz der Verbotsschilder jetzt schon wieder zu benutzen. „Bei den Arbeiten kann immer etwas hinunterfallen, deshalb ist es wirklich sehr gefährlich, sich unter der Brücke aufzuhalten“, betont Markus Miglietti. Aus diesem Grund sind in den vergangenen Wochen auch die Absperrungen wieder richtig aufgestellt worden, die ungeduldige Radler beiseite geräumt hatten.

Schlechtes Wetter könnte Bauarbeiten aufhalten

Bleibt zu hoffen, dass Ende Februar wirklich die dann gut zweieinhalbjährige Sperrung der Radtrasse endlich wieder aufgehoben werden kann. Ganz sicher ist das aber durchaus nicht, räumt Miglietti ein. Schließlich sind die Bauarbeiten in den kommenden Wochen besonders durch ungünstiges Wetter bedroht.

Durchaus möglich also, dass sich die Sperrung des Klöckner-Radwegs und die durch Ampeln geregelte einspurige Verkehrsführung auf der Heerener Straße auch noch bis März oder sogar April hinziehen. Sichere Prognosen sind eben im Winter noch etwas schwieriger, als sie es bisher ganz offensichtlich schon waren.

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