3M: Baustart für neue Produktionshalle: Millionen-Investition für Medizin-Produkte

dz3M in Kamen

3M war zuletzt in den Schlagzeilen, weil der Multi-Konzern in Corona-Zeiten wichtiger Produzent für Atemschutzmasken ist. In Kamen wird die Herstellung anderer Medizin-Produkte jetzt ausgebaut.

Kamen

, 25.05.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Baustart für einen neuen Produktionsbereich im Kamener Werk von 3M: Das Erweiterungsprojekt auf dem nordwestlichen 3M-Areal nahe der A1 hat ein Volumen von ca. 70 Millionen Euro. Jetzt rollen die Bagger.

Der Multikonzern will die Erweiterungspläne am Mittwoch (27. Mai) bei einem Pressetermin im Beisein von Bürgermeisterin Elke Kappen und des Ersten Beigeordneten Uwe Liedtke vorstellen. Einen symbolischen Spatenstich, wie sonst bei Millionen-Investitionen üblich, wird es diesmal nicht geben. 3M hat das Bauprojekt in einer Mitteilung bereits angekündigt.

Werksleiter Jens Milde (l.) und Jörn Stute, Leiter des Bereichs für medizinische Produkte, geben den Baustart für eine neue Produktionshalle bekannt. Am kommenden Mittwoch informieren sie über weitere Einzelheiten des Millionenprojekts.

Werksleiter Jens Milde (l.) und Jörn Stute, Leiter des Bereichs für medizinische Produkte, geben den Baustart für eine neue Produktionshalle bekannt. Am kommenden Mittwoch informieren sie über weitere Einzelheiten des Millionenprojekts. © Stefan Milk

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Werk befindet sich seit Jahren konsequent im Ausbau

Das Werk, das sich in Kamen mit über 80 Prozent auf medizinische Produkte wie das Wundpflaster „Tegaderm“ konzentriert, befindet sich seit Jahren konsequent im Ausbau und sichert sich so seine Zukunftsfähigkeit sowohl im konzerninternen Wettbewerb als auch auf dem internationalen Markt.

Der Startschuss fällt nun für den Bau einer 3000 Quadratmeter großen Halle für die Herstellung von Verbandsmaterialien und Wundversorgungs-Produkte. Das sind zum einen Schaumverbände in unterschiedlichen Ausführungen, zum anderen sterile Transparentverbände zur Fixierung intravenöser Zugänge, ebenso unter dem Namen „Tegaderm“. Im Zuge der Millionen-Investition soll sukzessive die Mitarbeiterzahl um 60 auf 500 gesteigert werden. Schutzmasken, ein anderes Produkt aus dem Hause 3M, werden am Standort Kamen nicht produziert.

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