Beim Auftritt von Peter Valance rätselt das Publikum: Wie macht der Magier das bloß?

dzMagie-Show

Geldscheine, die in Früchten wachsen, Frauen in winzigen Kisten - bei Peter Valance ist nichts, wie es scheint. Über 500 Gäste schauen dem Illusionisten auf die Finger, und bleiben am Ende doch ratlos.

von Niklas Mallitzky

Kamen

, 05.10.2019, 13:16 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der Magier Peter Valance weiß, wie er sein Publikum ins Staunen versetzen kann. Schon bei seinen Fernsehauftritten sorgte der Illusionist oft für ungläubige Gesichter, in Konzertaula ist das nicht anders. Alles beginnt ganz harmlos. Nur mit einem Block Papier und einem Stift bewaffnet tritt Valance vor das vollbesetzte Haus. Ein Kreis, mit Löchern? Sein malerisches Talent ist weniger ausgeprägt, deswegen schreibt Valance die Worte „Bowling Ball“ dazu. Und der purzelt plötzlich, wie aus dem Nichts, vor den Augen der Zuschauer auf den Boden. Wo der Ball herkam, es bleibt sein Geheimnis.

 Beim Auftritt von Peter Valance rätselt das Publikum: Wie macht der Magier das bloß?

Die Früchte sind nicht nur zum jonglieren ideal. Aus der Orange zaubert Valance später den geliehenen 50-Euro-Schein einer Zuschauerin. © Niklas Mallitzky


Der Magier hat auch Humor

Mit seiner humorvollen Art kommt Valance bei den Zuschauern gut an, kleinere Zwischenrufe pariert er gekonnt. Auch mit Geld kann Valance umgehen. Einen 50-Euro-Schein leiht er sich bei einer Zuschauerin, den wolle er ihr vermehren. Vorher markiert die Dame den Schein. Dann faltet Valance die Banknote und aus einem Fünfziger wird - ein Zehner. Der Illusionist entschuldigt sich, das sei natürlich nicht vorgesehen gewesen. Um die gedrückte Stimmung zu heben, jongliert er mit Früchten. Doch mit der Orange scheint etwas nicht zu stimmen. Aufgeschnitten findet sich darin der Geldschein der Zuschauerin wieder, samt Markierung.

 Beim Auftritt von Peter Valance rätselt das Publikum: Wie macht der Magier das bloß?

In der Box steckt angeblich noch immer seine Assistentin, die nun von Valance mit Schwertern durchbohrt wird. © Niklas Mallitzky


Der zersägte Jungfrau in einer neuen Version

Natürlich fährt Valance auch die großen Geschütze auf. Die zersägte Jungfrau zeigt er in einem neuen Gewand. Während die meisten Leute den klassischen Trick mit den zwei Boxen durchschaut haben, ist die Sache bei Valance nicht ganz so einfach, es gibt scheinbar keinen Platz, wo sich die junge Frau verstecken könnte. Wie seine Assistentin es dennoch unbeschadet wieder heraus schafft, auch das bleibt sein Geheimnis. Die selbe Dame verschwindet später in einer Box, die Valance auf 30 Zentimeter Kantenlänge zusammen faltet und zu allem Überfluss mit Schwertern durchbohrt.

Gefesselt im Wassertank

Als Valance gefesselt in den Wassertank steigt, hält das Publikum den Atem an. Der Magier scheint Probleme zu haben, eine seiner Assistentinnen springt zu ihm herunter und hinter den Vorhang. Nur Sekunden später schafft es der Magier aus der noch immer mit Schlössern gesicherten Box, aus der wie von Geisterhand seine Assistentin steigt.

Die Zuschauer Petra, Mechthild und Dieter sehen den Illusionisten zum ersten Mal, vorher kannten sie ihn nicht. Doch der Funke ist übergesprungen, auch die drei können sich am Ende nur Fragen: Wie hat Valance das bloß gemacht?

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