„Alle Ampeln auf Grün“: Firma Wilma blickt zuversichtlich auf letzte planerische Schritte

dz„Wohnpark Emscherquelle“

Schweres Gerät gibt es auf dem Grundstück des geplanten „Wohnparks Emscherquelle“ nicht mehr, die Abbrucharbeiten neigen sich dem Ende zu. Der Baubeginn rückt damit bald in greifbare Nähe.

Holzwickede

, 03.09.2019, 17:02 Uhr / Lesedauer: 2 min

Im Moment wartet die Firma Wilma Immobilien in Sachen „Wohnpark Emscherquelle“ auf die nächsten formellen Schritte: Die Änderung des Flächennutzungsplans muss vom Gemeinderat am 10. Oktober beschlossen werden, anschließend gehen dann die Bauanträge raus. „Bei uns stehen alle Ampeln auf Grün“, sagt Wilma-Prokurist Andreas Häcker.

Noch Zeit für Anregungen

Zunächst stehen aber noch planerische Punkte auf der baulichen Tagesordnung von Wilma: So liegen in den nächsten Wochen noch die Unterlagen zum neuen Flächennutzungsplan im Bürgerbüro aus. Bürger haben in dieser Zeit die Möglichkeit, Anregungen zu äußern.

Aus den zahlreichen Gutachten von Behörden und Trägern öffentlicher Belange gingen insgesamt wenig Bedenken hervor. Lediglich der Geologische Dienst in Nordrhein-Westfalen äußerte Zweifel. Das Problem liege im Baugrund. Diesen bezeichnete der Gutachter als „weichen Lößlehm“, der zur Bebauung nicht geeignet sei.

Häcker nimmt diesen Hinweis gelassen zur Kenntnis und verweist darauf, dass es „einen ganzen Schwung an Gutachten“ gegeben habe und dass der Baugrund nach seiner Auffassung uneingeschränkt geeignet sei.

Mit Anwohnern geeinigt

Als ein weiterer potenzieller Knackpunkt wurde die Grundstücksgrenze zu den Anwohnern an der Straße Breiter Weg gesehen. Dass ihnen der Wohnpark sprichwörtlich zu nah auf die „Pelle“ rücken wird, hält Häcker derweil für ausgeschlossen. Wilma habe sich mit den Anwohnern ausgetauscht. Man habe sich geeinigt: „Ich sehe da kein Problem“, betont Häcker.

Sobald der Bebauungsplan rechtskräftig wird, geht´s dann auf dem 8,8 Hektar großen Grundstück los. „Sofern nichts Gravierendes mehr zum Vorschein kommt, gehen wir davon aus, dass wir im Spätherbst das Grundstück erschließen können“, erklärt Häcker. Angrenzend an die Sölder Straße werden dann die Vertriebscontainer aufgestellt, von dort aus geht es dann einmal quer über die ganze Baufläche.

Zähmaterial wird für Straßenunterbau verwendet

Die Abbrucharbeiten sind grundsätzlich abgeschlossen, wie Häcker verrät. Das Zähmaterial bleibt allerdings zunächst auf dem Baugrundstück liegen. Das wird nämlich, wie angekündigt, für den Unterbau der Straßen auf dem Grundstück des Wohnparks recycelt.

Sollte alles nach Plan verlaufen, könnten im zweiten Quartal im Jahr 2020 erste Rohbauarbeiten starten. Häcker jedenfalls blickt zuversichtlich auf die nächsten Schritte.

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