Der Künstler Gunter Demnig hat in Holzwickede schon einige Stolpersteine verlegt, zuletzt im Januar. Anschließend hatte es eine Vortragsveranstaltung auf Haus Opherdicke gegeben. Eine dort von Wilhelm Hochgräber getätigte Äußerung brachte ihm viel Kritik und eine Anzeige ein. Er war bis vor Kurzem Leiter der VHS-Gruppe „Spurensuche NS-Opfer Holzwickede“, die sich mit den Schicksalen der NS-Opfer beschäftigt. © Marcel Drawe
Umstrittene NS-Äußerung

Wilhelm Hochgräber betrachtet VHS-Rauswurf als „politisch motiviert“

Wilhelm Hochgräber äußert sich zum Rauswurf durch die VHS, für die er als Dozent aktiv war. Die NS-Parallele im Umgang mit Ungeimpften sei durch die Meinungsfreiheit gedeckt, sein Rauswurf „politisch motiviert.“

Seine NS-Parallele im Umgang mit ungeimpften Menschen, die er zur Begrüßung des Publikums vor einem Vortrag von Stolperstein-Künstler Gunter Demnig im Januar auf Haus Opherdicke zog, hatte Wilhelm Hochgräber bereits in der ersten Februarwoche per Stellungnahme verteidigt. Nahezu zeitgleich kündigte ihm die Volkshochschule Unna-Fröndenberg-Holzwickede die Zusammenarbeit auf.

Hochgräber zweifelt VHS an

Benennung von Straßen wirft Fragen auf

Die gesamte Stellungnahme vom 17. Februar im Wortlaut:

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Jahrgang 1985, aufgewachsen auf dem Land in Thüringen. Fürs Studium 2007 nach Dortmund gekommen. Schreibt über alles, was in Holzwickede passiert. 17.000 Einwohner mit Dorfcharakter – wie in der alten Heimat. Nicht ganz: Dort würden 17.000 Einwohner locker zur Kreisstadt reichen. Willkommen im Ruhrgebiet.
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