Offene Ganztagesbetreuung: Weniger Aufwand für Eltern bei Anmeldungen

dzNeues Verfahren

Wer seine Kinder ab dem kommenden Schuljahr in die offene Ganztagesbetreuung gibt, für den wird das künftig einfacher. Das Anmeldeverfahren wurde überarbeitet.

Holzwickede

, 16.01.2020, 11:46 Uhr / Lesedauer: 1 min

Bislang mussten Erziehungsberechtigte ihre Kinder Jahr für Jahr an zwei Stellen für die offene Ganztagesbetreuung nach dem Grundschulunterricht anmelden: Diese jährlichen „Doppelanmeldungen“ beim Schulträger, also der Gemeinde, und dem jeweiligen Träger der Ganztagesbetreuung führte mitunter gar zu Irritationen.

Nach einem runden Tisch von Verwaltung, Grundschulleitungen und Vertretern der Ganztagesträger kam man überein, die Anmeldepraxis zu vereinfachen.

Bestenfalls nur noch eine Anmeldung nötig

Übereinstimmend wurde festgelegt, dass zukünftig nur noch eine Anmeldung beim Träger des offenen Ganztages ausreichend sei und diese Anmeldung dann für die gesamte Grundschullaufbahn gelte.

Abmeldungen aus besonderen Gründen, zum Beispiel ein Umzug, sind nach wie vor möglich und werden einvernehmlich mit allen Beteiligten abgestimmt. Der Ausschuss für Schule, Sport, Kultur und Städtepartnerschaften hatte einer entsprechenden Satzungsänderung bereits im vergangenen Dezember zugestimmt.

Erziehungsberechtigte können für die Anmelderunde zum kommenden Schuljahr bereits von der Neuregelung profitieren. Entsprechende Unterlagen sollten in den jeweiligen Grundschulen zu bekommen sein. Für OGS-Anmeldungen gibt es aktuell in der Gemeinde keine zeitliche Frist. „Momentan können wir genügend Plätze garantieren“, sagt die stellvertretende Fachbereichsleiterin Sina Rumpke.

Nachfrage nach Betreuungsplätzen steigt kontinuierlich

Es sei aber absehbar, dass die Nachfrage nach OGS-Plätzen in den kommenden Jahren steigen werde. Bekanntermaßen arbeitet man dem auch mit Neubauten entgegen. 2019 wurde ein neues Ganztagsbetreuungsgebäude an der Paul-Gerhard-Schule eröffnet. 2021 soll ein weiterer Neubau an der Dudenrothschule folgen.

An der Nordschule hat man einst anderweitig genutzte Räume für die Schülerbetreuung freigezogen. Auch für die Aloysiusschule wird noch ausgelotet, welche Bedarfe hier langfristig gedeckt werden müssen und welche Maßnahmen getroffen werden.

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