Jazz, Swing, Irish Folk, aber auch klassische Klavierkonzerte und Kammermusik: Das Musikprogramm auf Haus Opherdicke ist von Spätsommer bis Winter vielfältig.

Holzwickede

, 02.08.2019, 13:38 Uhr / Lesedauer: 3 min

Den Auftakt zur Konzertreihe von Spätsommer bis Winter bildet das Konzert des „Balletto Terzo“ am Donnerstag, 5. September. Um 20 Uhr spielen Sigrun Stephan und Andreas Nachtsheim mit der Mezzosopranistin Brigitta Borchers in der außergewöhnlichen Instrumentalbesetzung mit Cembalo und Lauten, Chitarrone und Barockgitarre.

Von Kammermusik bis Irish Folk: Das ist ab Spätsommer musikalisch auf Haus Opherdicke los

Den Reigen der Konzerte im Spätsommer eröffnet am Donnerstag, 5. September, das „Balletto Terzo“ mit Mezzosopran, Cembalo und Barockgitarre. © Balletto Terzo

Das Ensemble widmet sich den Themen Liebe, Lust und Laster, wozu die Musik des 16. bis 18. Jahrhunderts ein reiches Repertoire bietet. Dieses wird komplettiert durch geistliche Musik, wie sie das „Balletto Terzo“ zum Beispiel mit Ausschnitten aus dem „Grüssauer Passionsbuch“ von 1683 in einer einmaligen musikalisch-literarischen Darstellung aufführt. Neben dieser „Alten Musik“ bilden gerne einbezogene zeitgenössische Werke einen spannenden Kontrapunkt zum übrigen Programm.

Irish Folk mit den „Celtic Cousins“

Komplett andere Musik erwartet die Besucher nur eine Woche später: Die „Celtic Cousins“ sind am 12. September zu Gast. Máire Breatnach und Matthias Kießling bringen um 20 Uhr Irish Folk auf Haus Opherdicke. Máire Breatnach gilt als eine der gefragtesten und erfolgreichsten Musikerinnen der irischen Musikszene. Sie spielte eine entscheidende Rolle beim „Riverdance“-Projekt. Donovan, „The Chieftains“ oder Mike Oldfield sind nur einige Namen, die auf das Können von Máire Breatnach in ihren Produktionen zurückgegriffen haben.

Matthias Kießling gehörte als Initiator, Sänger, Komponist und Musiker 23 Jahre einer der erfolgreichsten Deutsch-Folk-Bands „Wacholder“ an.

Das „Tropical Turn Quartett“ spielt zur Ausstellungseröffnung

Buck Wolter (Gitarre), Dmitrij Telmanov (Trompete), Uli Bär (Kontrabass) und

Benny Mokross (Percussion) sind im Kreis Unna längst ein Begriff: Als „Tropical Turn Quartett“ spielen sie am Sonntag, 15. September, um 11.30 Uhr zur Eröffnung der Ausstellung zum niederländischen Magischen Realismus.

Von Kammermusik bis Irish Folk: Das ist ab Spätsommer musikalisch auf Haus Opherdicke los

Zur Eröffnung der Ausstellung zum niederländischen Magischen Realismus am 15. September spielt das „Tropical Turn Quartett“ am 15. September auf Haus Opherdicke. © Udo Hennes

Einzigartig am Tropical Turn Quartett ist die Synthese aus klassischem Jazz und latein-karibischen Rhythmen wie Samba, Salsa, Soca und Merengue, die die vier Musiker jetzt auch auf einer CD eingespielt haben. Im Zentrum stehen live und auf CD die Kompositionen des Bandleaders Burkhard „Buck“ Wolters. Es sind Kompositionen, die vibrierend vor Energie und Lebensfreude zum Tanzen und Träumen einladen.

Konzert mit Violine und Klavier am 10. Oktober

Ein klassisches Violinen- und Klavier-Konzert folgt am Donnerstag, 10. Oktober: Um 20 Uhr spielen dann Albrecht Menzel (Violine) und Magda Amara (Klavier) unter anderem die Sonate A-Dur von César Franck, Rondo capriccioso op. 28 von Camille Saint-Saëns und die Sonate Nr. 3 Ballade von Eugène Ysaye.

Service

Hier gibt es Karten für die Konzerte

  • Karten für die Konzerte auf Haus Opherdicke gibt es an den folgenden Vorverkaufsstellen:
  • Kreis Unna, Fachbereich Kultur. Hansastraße 4, Unna, Tel. (0 23 03) 27 21 41
  • Haus Opherdicke, Dorfstraße 29, (nur für das jeweils nächste Konzert)
  • Buchhandlung Hornung, Markt 6, Unna (nur für das jeweils nächste Konzert)
  • Gemeinde Holzwickede, Bürgerbüro, Allee 4, Holzwickede (nur für das jeweils nächste Konzert)

Swing und ungarische Folklore mit dem „Romeo Franz Ensemble“

„Hot Swing“ verspricht das Konzert des „Romeo Franz Ensemble“ am 17. Oktober. Um 20 Uhr ist der Musiker mit seiner Band zu Gast auf Haus Opherdicke.

Der Musikstil des „Romeo-Franz-Ensembles“ kommt dem des „Hot Club de France“ mit Stéphane Grapelli und Django Reinhard nahe und ist dennoch eigenständig. Swing, Jazz der 30er- bis 50er-Jahre, Latin, Walzer, ungarische Folklore und viele eigene Kompositionen werden von den fünf Musikern gespielt.

Romeo Franz und sein Sohn Sunny pflegen die Geigenspieltradition von Schnuckenack Reinhard, Stéphane Grapelli und Helmut Zacharias. Begleitet werden sie von Joe Bawelino (Sologitarre), David Reinhard (Rhythmusgitarre) und Aaron Weiß am Klavier.

Andy Houscheid bringt modernen Jazz auf Haus Opherdicke

Die Andy Houscheid Band entstand schon während der Studienzeit. Zu Anfang noch ein klassisches Standard-Jazztrio hat die aktuelle Besetzung in Eigenkompositionen ihre persönliche Richtung entwickelt. Am 14. November kommen die vier Musiker auf Haus Opherdicke. Ihr Konzert beginnt um 20 Uhr.

Andy Houscheid ist in Deutschland, Belgien und Luxemburg eine feste Größe unter den Pop- und Jazzmusikern. Er hat Jazz studiert und das Songwriting folgte darauf wie eine natürliche Linie in der Entwicklung des Pianisten und Sängers.

Von Kammermusik bis Irish Folk: Das ist ab Spätsommer musikalisch auf Haus Opherdicke los

Am 14. November gastiert Andy Houscheid mit seiner Band auf Haus Opherdicke und spielt Songs mit Einflüssen aus Pop und Jazz. © Houscheid

Seine Songs sind emotional, spannend und tiefsinnig. Die Musik verbindet verschiedene musikalische Genres. Begleitet wird er von seiner Band mit Olivier Chavet am Schlagzeug, Marius Goldhammer am Bass und Anke Filbrich als Sängerin.

Klavier-Virtuosin Rachel Naomi Kudo gibt ein Gastspiel

Eine viel gefeierte Preisträgerin ist am 21. November zu Gast auf Haus Opherdicke. Rachel Naomi Kudo spielt ab 20 Uhr ein Klavierkonzert.

Von Kammermusik bis Irish Folk: Das ist ab Spätsommer musikalisch auf Haus Opherdicke los

Die US-Amerikanerin Rachel Naomi Kudo ist die 1. Preisträgerin des 21. Internationalen Johann-Sebastian-Bach Klavierwettbewerbs in Leipzig 2018 – und am 21. November spielt sie auf Haus Opherdicke. © GIUSEPPE CARDULLO

Die 1987 geborene US-Amerikanerin erhielt 2018 den ersten Preis beim 21. Internationalen Johann-Sebastian-Bach Klavierwettbewerb. Sie studiert an der Juilliard School of Music in New York bei Richard Goode, Gilbet Kalish und Leon Fleisher. Im Alter von 14 Jahren gab Rachel Kudo ihr Debüt beim Internationalen Chopin-Festival im polnischen Duszniki-Zdroj, das Orchesterdebüt folgte mit 16 Jahren mit Tschaikowskys Erstem Konzert mit dem Fort Worth Symphony Orchestra und im gleichen Jahr beim Chicago Symphony Orchestra Fallas Nights in den Gardens of Spain.

Sie besuchte Meisterkurse bei Emanuel Ax und András Schiff und ist Preisträgerin mehrerer nationaler Klavierwettbewerbe. Konzerte führten sie nach Frankreich, Israel, Österreich, Dänemark, Norwegen, Italien und Polen.

Unter der Leitung von Professor Tilmann Wick spielt am 12. Dezember um 20 Uhr ein Cello-Oktett unter anderem Werke von Johann Sebastian Bach, David Funck und Samuel Barber.

Von Kammermusik bis Irish Folk: Das ist ab Spätsommer musikalisch auf Haus Opherdicke los

Unter der Leitung von Prof. Tilmann Wick spielt am Donnerstag, 12. Dezember, ein Cello-Oktett auf Haus Opherdicke. © Herbert Vieth

Der Dirigent weist eine beeindruckende Vita auf: Mit sechs Jahren beginnt Tilmann Wick das Cellospiel, mit 16 debütiert er als Solist des Osnabrücker Symphonieorchesters mit Saint-Saens‘ Cellokonzert a-moll, mit 26 gibt er bereits 80 Konzerte im Jahr weltweit, mit 36 erhält er den Ruf auf eine Celloprofessur an der Hochschule für Musik und Theater Hannover, lehrt daneben auf Meisterkursen in der ganzen Welt und ist Juror bei internationalen Cellowettbewerben.

Lesen Sie jetzt
Hellweger Anzeiger Syrischer Konditor
Mit Video: Wer so toll Süßwaren backt, sollte sich nicht mit Hilfsarbeiten durchschlagen
Hellweger Anzeiger Spieleabend in Holzwickede
Erster Spieleabend in der Gemeindebibliothek Holzwickede ist ein voller Erfolg
Meistgelesen