Vier neue Standorte für E-Ladesäulen im Gemeindegebiet

dzElektromobilität

Bislang gibt es nur eine öffentliche Lademöglichkeit für Besitzer von Elektroautos in Holzwickede. Das wird sich in Kürze ändern: Drei Ladesäulen sind fast betriebsbereit, eine vierte angekündigt.

Holzwickede

, 19.06.2019, 17:12 Uhr / Lesedauer: 2 min

Wer seinem E-Fahrzeug mal eben frischen Saft spendieren will, der kann das aktuell in der Gemeinde nur auf dem Parkplatz an der Kirchstraße neben dem Edeka-Supermarkt tun. Hier findet sich eine Lademöglichkeit für bis zu zwei Fahrzeuge gleichzeitig.

In den kommenden Wochen kommen drei weitere Lademöglichkeiten hinzu: Am Markt neben dem Ärztehaus sowie am Seniorenheim Neue Caroline wurden bereits zwei Ladesäulen aufgestellt. An der Bahnhofsstraße werden aktuell die Leitungen auf die dortige Park+Ride-Anlage gelegt. Auch hier wird eine Ladesäule installiert. Eine vierte öffentliche Ladestation ist im Zuge der Sanierung des Parkplatzes neben der Haarstrang-Sportanlage an der Unnaer Straße in Opherdicke geplant.

Erneute Kooperation mit Energieversorger

Wie schon bei der Anlage an der Kirchstraße kooperiert die Gemeinde bei den Elektro-Tankstellen mit dem Energieversorger Innogy. Die Säulen können bis zu zwei Fahrzeuge gleichzeitig laden. Bezahlt wird über eine spezielle Chipkarte, per Smartphone-App oder bei Fahrzeugbesitzern ohne entsprechenden Vertrag mit einem Anbieter auch direkt über Kreditkarte oder den Bezahlservice Paypal. Dafür muss ein sogenannter QR-Code an den Ladesäulen gescannt werden.

Einen Teil der Kosten für die Ladesäulen übernimmt Kooperationspartner Innogy. Die Eigenleistung der Gemeinde ist im aktuellen Haushaltsplan mit 34.000 Euro angegeben. Einen genauen Termin, wann die drei Säulen in der Gemeindemitte nutzbar sind, gibt es noch nicht. „Die Säulen müssen nach dem Aufbau auch noch mit Gemeindewappen und Innogy-Logo foliert werden“, sagt Bauamtsleiter Uwe Nettlenbusch, der aber damit rechnet, dass die Säulen zeitnah freigegeben werden können.

Anteil der E-Autos ist im Kreis Unna vergleichsweise gering

Die Zahl der Elektro-Autos im Kreis Unna hat sich im vergangenen Jahr im Vergleich zum Jahr 2017 mehr als verdoppelt, ist mit Blick auf den klassischen Verbrenner-Motor aber noch immer verschwindend gering: Der Anteil der E-Autos hat sich von 184 auf 384 Fahrzeuge erhöht, wie aus einer aktuellen Statistik des Kreises hervorgeht. Insgesamt waren im Kreis Unna rund 307.000 Fahrzeuge gemeldet, davon waren im Vorjahr rund 240.000 Autos.

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