Verwaltung soll sich auf Spurensuche zu Besitzverhältnissen begeben

Kanal zwischen Unterführung und Stehfenstraße

Das Thema Regenwasserkanal im Bereich der Stehfenstraße lässt die Verwaltung nicht los. Im Planungs- und Bauausschuss wurde unter der Woche angemahnt, die Besitzverhältnisse nachvollziehbar zu machen.

29.03.2019 / Lesedauer: 2 min
Verwaltung soll sich auf Spurensuche zu Besitzverhältnissen begeben

Der Untergrund der Stehfenstraße lässt die Verwaltung nicht los. © UDO HENNES

Rückblick: Im vergangenen Herbst wurden ein Regenwasser- und ein Mischwasserkanal im Bereich der Stehfenstraße saniert. Die Arbeiten wurden aufwendiger und teurer als gedacht. Wie teuer genau, warum und ob der Regenwasserkanal überhaupt der Gemeinde gehört – das wollten die Grünen wissen.

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Einen Fragenkatalog hatte die Verwaltung beantwortet und die Gesamtkosten mit 751.000 Euro angegeben. Die Aussage der Verwaltung, dass der Kanal der Gemeinde gehöre, stimmt den Sachkundigen Bürger der Grünen, Rolf Rehling, aber weiterhin nicht zufrieden. „Jenz Rother, Bodo Fehser, Dieter Linke: Sie alle erinnern sich, dass es vor 20, 25 Jahren mal Geld für die Gemeinde gab, weil die Unterführung unter Wasser stand“, sagte Rehling. Auch wenn er sich am Ende irre: Bei den genannten Summen sei es sinnvoll, dass man nachvollzieht, ob und wann der Kanal in Gemeindebesitz gegangen ist. Angelegt wurde er, und das ist sicher, vor Jahrzehnten von der Bahn.

Unterstützung bekam Rehling vom Ausschussvorsitzenden Wilfried Brinkmann (BBL), der die Messmethoden anzweifelte, mit denen der Kanal lokalisiert wurde. Drei Methoden, die den Kanal alle falsch verorten – das könne nicht sein. Man erwarte von der Verwaltung eine nachvollziehbare Antwort darauf, wem der Kanal gehört und wie drei Messungen zu einem falschen Ergebnis kommen konnten.

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