Versorgungslücke im Holzwickeder Sirenensystem wird geschlossen

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Torsten Doennges ist stellvertretender Fachbereichsleiter in der Gemeindeverwaltung Holzwickede.
Torsten Doennges ist stellvertretender Fachbereichsleiter in der Gemeindeverwaltung Holzwickede. © Martin Krehl
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Als am Donnerstag, 8. September, die Sirenen im Kreis Unna aufheulten, erschraken einige Menschen. Nicht weil sie vom Alarm überrumpelt wurden, sondern weil sie gar nichts hörten. „Wir hatten vereinzelt Rückmeldungen, dass die Sirenen in manchen Bereichen nicht hörbar gewesen seien“, erklärt Torsten Doennges, der stellvertretende Leiter des Fachbereichs Ordnung der Gemeinde Holzwickede. Das liege aber nicht an einer Fehlfunktion des Systems. Doennges: „Es ist alles planmäßig verlaufen. Alle Sirenen wurden aktiviert und haben ihren Dienst getan.“

Weiterer Sirenen-Standort an der Keltenstraße

Vielmehr gibt es im Süden der Gemeinde eine „Versorgungslücke“, die der Gemeinde bekannt ist und bald behoben werden soll. „Eine Sirene wird an einem weiteren Standort im Bereich der Keltenstraße errichtet“, so Doennges. Die neue Sirene wird vom Land gefördert. Die Vorbereitungen seitens der Gemeinde seien abgeschlossen. Einen genauen Zeitpunkt für die Baumaßnahme gebe es aber noch nicht. Es wird die vierte Sirene im Gebiet der Gemeinde. Die anderen drei befinden sich an der Nordschule, am Rathaus und am Feuerwehrgerätehaus Süd.

Einigen Bürgern sei zudem aufgefallen, dass am Warntag Sirenen teilweise zeitverzögert gestartet sind. Laut Doennges ist das kein Grund zur Beunruhigung. Er erklärt: „Die Sirenen werden digital angestoßen. Zwischen Sirene A und B kann es wenige Sekunden Unterschied geben. Das ist ganz normal.“