Vergiftete Wurst: Das kam bei der Untersuchung des Ordnungsamts heraus

dzHundeköder

In einem Sozialen Netzwerk warnte ein Holzwickeder Hundebesitzer vor Giftködern in Hengsen. Das Ordnungsamt hat den nur wage beschriebenen Bereich kontrolliert.

Holzwickede

, 14.11.2019, 04:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Momentan sieht es danach aus, als sei die Meldung von vergifteten Hundeködern in Hengsen eine Falschmeldung gewesen, oder als hätten achtsame Spaziergänger die Wurst bereits entfernt.

Zumindest hat das eine Untersuchung des Ordnungsamts ergeben, wie Torsten Doennges, stellvertretender Ordnungsamtsleiter, erklärte. Er sei mit einigen Mitarbeitern an die entsprechenden Stellen ausgerückt und habe sie abgefahren. Auf Giftköder seien sie dabei aber nicht gestoßen. „Wir können natürlich nicht in jeden Seitengraben springen“, sagte er auf Nachfrage.

Keine konkrete Angabe zum Hundeköder-Fund

Das war allerdings nicht ganz einfach, weil in der Meldung im Sozialen Netzwerk Facebook keine konkrete Angabe dazu gemacht wurde, wo die vermeintlichen Köder entdeckt worden sein sollen. In dem Post hieß es nur: „Giftköder im Bereich Holzwickede-Hengsen an den Feldern gesichtet, wie bereits öfters. Köder als Wurst und Fleischstückchen.“

Doennges verwies darauf, dass sich Hundebesitzer beim Ordnungsamt oder der Polizei melden sollten, wenn sie vermeintliche giftige Köder entdecken. Das Ordnungsamt würde dann in jedem Fall tätig werden und Hinweisen nachgehen. Es in Sozialen Netzwerken zu melden sei zwar sinnvoll, reiche aber nicht in jedem Fall aus.

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