Problem mit Unzuverlässigkeit: Darum gibt es für die Baufirmen wohl keine Konsequenzen

dzKleinschwimmhalle

Im Zuge der Arbeiten an der Kleinschwimmhalle kam es zu Verzögerungen. Unter anderem gab die Verwaltung als Grund mangelnde Zuverlässigkeit der Baufirmen an, aber nicht nur.

Holzwickede

, 08.10.2019, 17:51 Uhr / Lesedauer: 1 min

Bei der Sanierung der Kleinschwimmhalle ist es zu wochenlangen Verzögerungen gekommen. Zwar liegen die Gründe dafür zum Teil auch an der grundsätzlichen Schwierigkeit bei einer Sanierung am Bestand, zum anderen liegen sie aber auch in der zunehmenden Unzuverlässigkeit einiger Baufirmen. Das beklagte Stefan Petersmann, Chef der Wasserversorgung in Holzwickede.

So sei es nicht nur vorgekommen, dass die Baufirmen die Gemeinde nach Angaben von Petersmann teilweise über eine Woche lang sitzen gelassen haben. Das Auftreten einer Firma hinterlässt den Eindruck, als nehme sie ihre Arbeit nicht gerade Ernst: „Nachdem ich nach meinem Urlaub zur Baustelle gekommen bin, bin ich mit den Worten begrüßt worden: Schön, dass sie da sind, noch lachen Sie.“

Die Verwaltung ist in solchen Fällen oft machtlos

Der Verwaltung sind bei solchen zynischen Äußerungen und auch bei den Unzuverlässigkeiten gewissermaßen die Hände gebunden. Wie Petersmann erklärte, würden Mahnschreiben möglicherweise noch weitere Verzögerungen nach sich ziehen. Es scheint so, als würden manche Baufirmen in Zeiten von vollen Auftragsbüchern dazu verleitet werden, sich die Rosinen herauszupicken und in vereinzelten Fällen dickfällig zu agieren.

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