Unpassende Pflastersteine sollen nur eine Übergangslösung sein

dzEingang zum Emscherpark

Am Zuweg von der Hauptstraße zum Emscherpark mussten Bäume entfernt werden, um Platz für die Feuerwehr zu schaffen. Die offenen Stellen wurden beigepflastert – vorerst notdürftig.

Holzwickede

, 11.10.2018, 12:34 Uhr / Lesedauer: 1 min

Nachdem unter der Woche das Wurzelwerk der gefällten Kugelahornbäume entfernt wurde, hat der Baubetriebshof am Mittwoch zügig die entstandenen Löcher beigepflastert. Optisch musste das zunächst aber notdürftig geschehen, was auch Anwohnern Am Emscherpark aufgefallen ist. „Das Ergebnis ist meiner Meinung nach leider unansehnlich. Der Weg ist einer der Eingänge in den Emscherpark. Wenn schon Bäume aus Sicherheitsgründen gefällt werden müssen, sollte der Weg zumindest ansprechend durch eine einheitliche Pflasterung gestaltet werden“, sagt Anwohner Torben Böcker.

Was nicht passt, wird passend gemacht

Er fragt sich, ob es sich dabei um ein handwerkliches Missgeschick handelt, oder ob am falschen Ende gespart wurde: „Wie auch immer: Dieses Stückwerk ist eine optische Katastrophe“, sagt Böcker. Auf Nachfrage sagt Baubetriebshofleiter Bernd Hellweg, dass die aktuelle Lösung nicht perfekt aber auch nur eine Übergangslösung sei. „Die verlegten Pflastersteine waren eine Sonderanfertigung für die Gemeinde und sind nicht vorrätig. Wir müssen sie bestellen und das dauert“, sagt Hellweg. Die eingesetzten Steine hatte der Bauhof noch übrig. Sobald die passenden Steine geliefert wurden, wolle man den Weg einheitlich pflastern. Wie lange das dauern wird, konnte Hellweg noch nicht sagen.

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