Treffpunkt Villa zeigt Videomaterial aus 13 Jahren

dzKinoabend

Der Treffpunkt Villa setzt regelmäßig Video-Projekte mit Kindern und Jugendlichen um. Am Freitag lud die Einrichtung zum gemeinsamen Kinoabend ein und zeigte das beste aus 13 Jahren.

von Lena Zschirpe

Holzwickede

, 12.10.2019, 14:38 Uhr / Lesedauer: 2 min

Im Eingangsbereich riecht es nach frischem Popcorn und Nachos und dahinter liegt ein verdunkelter Raum mit Leinwand: Der Treffpunkt Villa hat am Freitag zum Kinoabend eingeladen. Hier wurden allerdings keine Hollywood-Blockbuster, sondern eigens produzierte Filme vorgeführt.

Die Mitarbeiter Marco Stützer und Kerstin Dreisbach-Dirb durchforsteten einige Tage lang das Archiv und bereiteten die fertig geschnittenen Filme noch einmal auf. Rund 27 Filme standen am Ende zur Verfügung, alle in unterschiedlicher Länge.

Altes Videomaterial teilweise unbrauchbar

„Die Kollegen haben das gesamte Material gesichtet, dabei mussten sie aber leider feststellen, dass alte Videokassetten teilweise nicht mehr benutzbar sind“, erklärte Klaus Neumann, der Leiter der Einrichtung. „Heute ist Material ab circa 2006 zu sehen.“ Mit dabei sind Filme aus Ferienprojekten, Jugendfreizeiten oder Vorbereitungskursen für angehende Jugendleiter.

„Heute werden verschiedene Filme für alle Altersklassen gezeigt“, so Neumann. Den Anfang machte am Freitag ein Video von einem neuen Filmprojekt für Kinder aus diesem Jahr: Hier stellten Jungs und Mädchen ihre Lieblingsorte aus Holzwickede vor.

Neben dokumentarischem Material und Vorstellungsvideos für die Arbeit und Aktionen der Villa waren auch gescriptete Spielfilme zu sehen. „Die Pampa-Stories sind damals beispielsweise in Zusammenarbeit mit der Landesarbeitsgemeinschaft Kunst und Medien entstanden“, sagte Neumann.

Ein Film für jede Gelegenheit

Die Filmprojekte der Villa haben unter anderem auch einen lehrreichen Zweck oder sind Teil der Jugendleiter-Ausbildung. „Bei den Juleica-Videos haben angehende Jugendleiter mitgewirkt“, sagte Marco Stützer von der Treffpunkt Villa. „Die Aufgabe bestand darin, ein Video ohne Schnitt an nur einem Tag zu drehen.“

So erläutert ein Video auf humorvolle Art die Regeln während einer Jugendfreizeit oder wie man sich in einem Naturschutzgebiet verhält.

Auch viele Protagonisten der Videos waren beim Kinoabend anwesend. Einige von ihnen arbeiten mittlerweile in der Villa oder unterstützen auf Veranstaltungen. So auch Jahrespraktikantin Jil Brune. Sie versorgte die Zuschauer am Freitagabend mit Popcorn und Nachos, hat aber auch bei den „Pampa-Stories“ mitgewirkt. „Bei mir ist es ja erst zwei Jahre her, dass ich in einem Video mitgespielt habe. Es freut mich, dass die Leute die Videos noch immer lustig finden“, so Brune.

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