Theresa Schröter wandelt auf den Spuren des Pianisten-Ehepaars Schumann

dzSchüler-Wettbewerb

Nach ihrem herzzerreißendem rekonstruierten Brief durfte Theresa Schröter einen Tag bei der Robert-Schumann-Gesellschaft in Zwickau verbringen. Mit im Haus: Ein Museum, in dem sich auch Instrumente der Schumanns befinden.

Holzwickede

, 05.02.2020, 11:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ihr Brief war herzzerreißend, eine versuchte Rekonstruktion des Briefes, den die Pianistin Clara Wieck damals an ihren späteren Ehemann Robert Schumann geschickt haben könnte. Nun durfte Theresa Schröter, Schülerin am CSG, zur Preisverleihung nach Zwickau fahren und dort auf den Spuren der Schumanns wandeln.

Die Robert-Schumann-Gesellschaft Zwickau hatte den Schüler-Wettbewerb anlässlich von Schumanns Jubiläum ausgerufen. Erstmals fand dabei kein musikalischer, sondern ein literarischer Wettbewerb der Gesellschaft statt. In „Claras Brief“ sollten die Schüler einen verloren gegangenen Brief des Pianisten-Ehepaars rekonstruieren. Die 16-Jährige aus Holzwickede, die selbst Klavier spielt, belegte dabei überraschend den dritten Platz.

Sonderführung durchs Museum

In Zwickau erwartete die Schülerin nun am vergangenen Wochenende eine aufwendige Preisverleihung, unter anderem mit einem Konzert von Dozenten und Schülern des Konservatoriums im russischen Magnitogorsk. Dabei durften die Preisträger samt Eltern auch an einer Sonderführung durch das Museum im Robert-Schumann-Haus teilnehmen.

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Dr. Thomas Synofzik, Leiter des Hauses und Mitglied der Jury, erzählte aus Leben, Werdegang und Werk von Clara und Robert Schumann. „Ich war beeindruckt von der umfangreichen Sammlung von Instrumenten aus dem Besitz der Schumanns“, erzählt Schröter.

Bei der Verleihung durfte die Schülerin ihre Version des verlorengegangenen Briefes von Clara auf der Bühne vorlesen. Im Anschluss traf sich ihre Familie mit der Familie der jüngsten Teilnehmerin (10 Jahre alt) und Dr. Synofzik zum Essen in einem Zwickauer Restaurant, um den Tag in persönlicher Runde ausklingen zu lassen. „Den Tag werde ich so schnell nicht vergessen“, sagt Theresa Schröter.

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