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„The Voice of Germany hat beflügelt“

dzMax im Parkhaus: Kim Friehs im Interview

Die Band Max im Parkhaus hat gerade ihr Video zur neuen Single veröffentlicht. 2019 hat sie noch mehr vor. Sie will den Sprung auf die große Bühne schaffen. Wie, erzählt Frontmann Kim Friehs.

von Jennifer Freyth

Holzwickede

, 10.01.2019 / Lesedauer: 4 min

Macht ihr euren Erfolg von Zahlen wie den Aufrufen eures neuen Videos abhängig?

Als die Unplugged-Version von „Nie wieder“ über 60.000 Aufrufe hatte, war das schon schön. Aber das fiel glücklicherweise gerade in meine Zeit bei „The Voice of Germany“. [Anmerk. der Redaktion: Friehs schaffte es bei der TV Castingshow 2017 bis in die Sing-Offs.] Es geht aber nicht darum, berühmt zu sein. Ich möchte einfach von der Musik leben können.

Das machst du aktuell ja schon. Du bist freiberuflicher Musiker.

Ja, ich singe auf Hochzeiten, gebe Gesangsunterricht, das funktioniert ganz gut. Ich bin in unserer Band aber auch der Einzige, der von der Musik lebt. Alle anderen haben Jobs, sind in der Ausbildung oder studieren.

Neue Single im Handel

Adrenalin hören und sehen

Die neue Single Adrenalin von Max im Parkhaus ist ab dem 25. Januar 2019 im Handel sowie bei Streamingdiensten verfügbar. CDs sind ab sofort hier erhältlich.

Und das hängen alle an den Nagel, wenn der gewünschte Erfolg kommt?

Die meisten sind so flexibel, um zumindest erst einmal pausieren zu können.

Zu mir passt es dagegen gut, zu wissen, dass ich nur einen Plan habe. Ich habe mich gestern offiziell exmatrikuliert. Nach sechs Jahren habe ich mein Studium ohne Abschluss auf Eis gelegt.


Und, bist du glücklich damit?

Ich habe bei „The Voice“ so viel Feedback bekommen, das hat schon beflügelt. Zu sehen, dass es funktionieren kann, dass man eine Chance hat, zumindest eine kleine Rolle im Musikgeschäft zu spielen. Die Auftritte bei der Antenne Unna-Altstadtparty vor 4000 Leuten waren schon schön. Es ist auch schön vor 200 Leuten zu spielen – aber eben nur, wenn die Leute nicht gerade zufällig da sind, sondern extra für dich kommen. Mein Ziel ist es, irgendwann einmal ein Konzert zu spielen, bei dem Leute die Lieder schon kennen.

Und die neue Single samt Video soll dabei helfen?

Ja, es ist unsere erste Single unter den jetzigen Bedingen. Wir haben zum Beispiel zum ersten Mal mit der Plattenfirma DA Music zusammengearbeitet. Sämtliche Radiosender landesweit sollen nun erstmal mit unserer neuen Single bemustert werden. Und wir arbeiten jetzt auch mit einem Produzenten zusammen, der schon das erste Album von Juli produziert hat.

„The Voice of Germany hat beflügelt“

Die Band Max im Parkhaus mit ihrem Frontmann Kim Friehs (Mitte). © Jan Schulze


Ihr habt jetzt auch ein Management.

Wir sind eine Selfmade-Band, wollten immer alles selbst machen – Songs schreiben, drehen, produzieren. Das ist aber schwer. So langsam kommen wir aber in einen Rhythmus. Auch dank Uli Neidl von UN Promotion, der erst unser Booker war und vor drei Jahren dann unser Management übernommen hat.

2019 ist ein Album geplant. Gibt es schon einen Termin?

Nein. Wir haben schon einige Songs produziert, wollen aber auf jeden Fall nochmal ins Studio und zwischendurch ganz viel live spielen.


Gibt es schon geplante Auftritte?

Wir planen keine eigene Tour, werden aber Teil einer deutschlandweiten Tour sein. Da laufen gerade noch Gespräche mit Uli Neidel. Am Ende werden wir wohl so 35 Konzerte haben.

Zurück zum Video. Ist das in Zeiten, in denen Viva & Co. abgeschaltet werden, überhaupt noch im Trend?

Als Band ist es wichtig, in den sozialen Medien präsent zu sein. Das sind wir seit Jahren bei Facebook und nun langsam auch bei Instagram. Wir haben schon häufiger versucht, mit unseren gedrehten Videos die Leute zu erreichen. Das ist aber sehr schwer. Ich glaube aber, mit Adrenalin ist uns das zum ersten Mal wirklich gelungen.

Was habt ihr denn diesmal anders gemacht?

Das Video bringt die Stimmung des Songs gut rüber. Es ist kein klassisches Storyvideo, sondern ganz authentisch. Wir fokussieren uns darin auf uns als Band. Unser Bassist Fabian Kahl hatte das Video konzipiert und sich im Vorfeld ganz viel überlegt. Am Ende haben wir den größten Teil improvisiert.

Wie den Sprung ins Meer?

Ja. Wir waren im Spätsommer von Freitag bis Sonntag mit dem Bulli unterwegs und hatten nur schlechtes Wetter. Als wir in Holland am Strand waren, war es gerade für eine Stunde trocken. Wir haben uns nicht einmal umgezogen, sondern unsere Klamotten ausgezogen und sind direkt ins Meer, weil wir da einfach gerade Lust drauf hatten.

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