Abriss der Brücke: Termin für Sperrung der Kurzen Straße steht

A40-Ausbau

Während schweres Gerät entlang der B1 noch den Boden für Lärmschutzwände bereitet, kündigt sich bereits der nächste Schritt hin zum Autobahnausbau der Bundesstraße an.

Holzwickede

, 09.01.2020, 17:40 Uhr / Lesedauer: 1 min
Abriss der Brücke: Termin für Sperrung der Kurzen Straße steht

Ab dem 20. Januar geht hier nichts mehr: Dann wird die Kurze Straße gesperrt, weil das zugehörige Brückenbauwerk abgerissen wird und einem Neubau weicht. © Greis

Ab Montag, 20. Januar, wird die Kurze Straße in Höhe der Brücke über die Bundesstraße 1 für Fuß-, Rad- und Straßenverkehr gesperrt. Das geht aus einer Mitteilung der Gemeindeverwaltung hervor. Angesetzt ist die Sperrung für ein Jahr. In der Zeit soll das jetzige Brückenbauwerk abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt werden.

Der Neubau wird dem Bauwerk ähneln, dass seit kurzem auf Höhe Sölde über die B1 führt. Seit Juni 2018 wurde hier alt durch neu ersetzt. In den nächsten Jahren braucht es zwischen Dortmund und Unna mehrere neue Brücken, die zwischen ihren Pfeilern genug Platz bieten, um die vierspurige B1 zur sechsspurigen A40 auszubauen.

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Mit der Sperrung der Kurzen Straße entfällt ein Verbindungsweg zwischen der Wilhelmstraße im Norden und der Friedrich-Ebert-Straße im Süden der Gemeinde. Die Umleitungsstrecken sollen dann über Sachsenstraße, Stehfenstraße und Oelpfad führen.

Über die Kurze Straße führen zudem mit der 147 und 178 zwei Schulbuslinien, die ebenfalls für den Zeitraum der Sperrung umgeleitet werden müssen. Auf Nachfrage hieß es vonseiten der VKU, dass eine Ausweichstrecke noch nicht final geklärt sei, das aber rechtzeitig vor dem 20. Januar erfolgen werde.

Brückenabriss wird nicht lange auf sich warten lassen

In den letzten Zügen befinden sich zudem die Abstimmungen für den Brückenabriss. Das bestätigte eine Deges-Sprecherin auf Anfrage. Es ist zu erwarten, dass die Abbrucharbeiten nicht all zu lange nach der eingerichteten Sperrung erfolgen.

Dann wird es auch zu Einschränkungen auf der B1 selbst kommen. Schon im Herbst vergangenen Jahres hatte Deges-Bauwerksplaner Paul Rehbein angekündigt, dass die B1 zwei Mal kurzfristig vollgesperrt werden müssen: Beim Abbruch und dann gegen Ende der Bauarbeiten nochmals, wenn die Stahlträger des Brückenneubaus aufgelegt werden müssen.

Damals war man bei der Deges davon ausgegangen, dass der Abriss wohl erst im März 2020 erfolgen würde. Nun scheint man dem eigenen Zeitplan rund anderthalb Monate voraus.

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