Interkommunale Netzwerke: Südwestfalens Politik-Prominenz trifft sich auf Haus Opherdicke

dzWanderung

Beim Wandern gut vernetzt: In diesem Jahr war Holzwickede einer der Orte, an dem sich Vertreter aus der regionalen Politik und Wirtschaft zu einer Wanderpause versammelten. Ziel war der gegenseitige Austausch.

Holzwickede

, 22.08.2019, 18:04 Uhr / Lesedauer: 2 min

Holzwickede war am Donnerstagmittag Schauplatz eines prominenten Aufmarschs: Rund 130 – und das bedeutet einen Teilnehmerrekord – wanderfreudige Bürgermeister, Landräte, Abgeordnete sowie Wirtschafts- und Medienvertreter aus ganz Südwestfalen fanden sich auf dem Hof von Haus Opherdicke zusammen. Unter dem Motto „Zu neuen Ufern und alten Höfen“ wanderten sie einen Tag lang durch die Region.

Über den Tellerrand hinaus schauen

Mit dabei waren unter anderem Michael Makiolla, Landrat des Kreises Unna, Holzwickedes Bürgermeisterin Ulrike Drossel und auch Hans-Josef Vogel, Präsident der Bezirksregierung Arnsberg. Ziel der Veranstaltung war, dass Entscheidungsträger aus den verschiedenen Bereichen über ihren Tellerrand hinaus schauen. Und noch ein bisschen mehr: „Wir wollen Netzwerke bilden. Im Idealfall nimmt jeder etwas Nützliches mit nach Hause“, erklärte Makiolla bei der Mittagspause auf Haus Opherdicke.

Gegen Nachmittag begab sich die Gruppe dann wieder auf die Wanderstrecke, die bis ins kleinste Detail durchgeplant war. Und die Strecke hatte es durchaus in sich. Aus dem Ballungszentrum Ruhrgebiet verlief die Route in den ländlichen Raum des heimischen Kreises. Der erste Stopp war am Dortmunder Phoenix-See.

„Anhand dieses Beispiels kann man sehen, was man aus einer alten Industriebrache herausholen kann“, erklärte Vogel. Von dort aus führte die Strecke über Holzwickede, den Bismarckturm und Hof Sümmermann nach Fröndenberg.

Vorwiegend die eigene Kommune im Blick

„Ein Bürgermeister, der zum Beispiel aus einer Stadt im Siegerland kommt, hat vorwiegend seine eigene Kommune im Blick. Mit dieser traditionellen Wanderung möchten wir erreichen, dass sich die Teilnehmer gegenseitig kennenlernen und ins Gespräch kommen“, erklärte Regierungspräsident Vogel, der sich nicht nur von der Landschaft im Kreis Unna begeistert zeigte. „Ich habe bestimmt sieben Gespräche geführt, für die ich im Alltag sieben Termine vereinbaren müsste“, berichtete Vogel.

Mittagsrast bei Haus Opherdicke

Einen besonderen Eindruck bei der südwestfälischen Wandergemeinde hinterließ Haus Opherdicke, über dessen lange Geschichte Ulrike Drossel in ihrer kurzen Ansprache bei der Mittagspause berichtete. Das prestigeträchtige Haus Opherdicke habe sich besonders gut für eine Pause angeboten. Auf dem historischen Hof gab es Suppe und Kaltgetränke. Die Versorgung des Wandertrupps übernahmen die Ortsvereine Unna und Holzwickede vom Deutschen Roten Kreuz.

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