E-Ladestationen: Strom aus der Straßenlaterne wäre eine Alternative

dzElektromobilität

Vier öffentliche Ladesäulen stehen in Holzwickede. Aber keine in Hengsen oder Opherdicke. Das wurmt vor allem eine Ortsvorsteherin. Ein Blick nach Dortmund könnte künftig eine Lösung bieten.

Holzwickede

, 14.12.2019, 17:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Beim Thema Elektromobilität arbeitet die Gemeinde regelmäßig mit dem Energieversorger Innogy zusammen. Über die Kooperation mit dem Unternehmen wurden bislang insgesamt vier E-Ladesäulen für batteriebetriebene Fahrzeuge in Holzwickede aufgestellt.

Dass dabei die Ortsteile Opherdicke und Hengsen nicht berücksichtigt wurden, wurmt Opherdickes Ortsvorsteherin Petra Kittl. Mehrmals hat sie in den entsprechenden Fachausschüssen diesen Mangel moniert. Zuletzt setzte es den nächsten Dämpfer, weil sich die nötige Starkstromleitung nicht auf den umgestalteten Parkplatz an der Unnaer Straße legen lässt, um hier eine Säule aufzustellen.

Projekt in Dortmund könnte Vorbild sein

Im Planungs- und Bauausschuss unter der Woche bekam die Bauamtsleitung einen Tipp aus der Fragerunde für Bürger. Thomas Bergermann verwies auf ein Projekt, das bis 2022 in Dortmund umgesetzt werden soll: Die Stadt plant, 400 Ladepunkte in Straßenlaternen zu integrieren.

Bauamtsleiter Uwe Nettlenbusch, selbst Dortmunder, war das Projekt bekannt. Er versicherte, dass man sich das Modell genauer ansehen werde. Auch soll es im kommenden Jahr weitere Gespräche mit Innogy über zusätzliche Ladestationen geben. „Da haben Opherdicke und Hengsen dann Priorität“, so Nettlenbusch.

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