Spielende Kinder und Hundekot haben auf dem Friedhof nichts zu suchen

Spielende Kinder sind für trauernde Menschen nicht unbedingt der passende Anblick, wenn sie das Grab eines Toten pflegen wollen. Die Gemeinde richtet einen dringenden Appell an die Eltern.
Illegal und pietätlos: Hier wird seit einigen Tagen verhältnismäßig viel geklaut: Auf dem Friedhof in Holzwickede. © Carlo Czichowski

Spaß ist erwünscht, aber bitte nicht auf dem Friedhof: „In der letzten Zeit werden vermehrt Kinder, zum Teil auch ohne Erziehungsberechtigte, spielend auf dem kommunalen Friedhof angetroffen“, teilte die Gemeindeverwaltung am Freitagvormittag mit. Man bitte in diesem Zusammenhang zu bedenken, „dass es sich hier nicht um eine Begegnungs- oder Freizeitstätte, sondern um einen Ort der Anteil- und Abschiednahme handelt“.

Das Verhalten aller Besucher, ob groß oder klein, sei der „Würde des Ortes sowie der Trauernden entsprechend anzupassen“. Daher bittet die Verwaltung darum, das Spielen auf dem Friedhof zu unterlassen und insbesondere die Erziehungsberechtigten, ihre Kinder hierüber aufzuklären.

„Mittlerweile sind auch wieder vermehrt die Hinterlassenschaften von Hunden auf den Gräbern zu finden. Hierzu wird auf das generelle Hundeverbot auf vielen umliegenden Friedhöfen hingewiesen, auf welches in Holzwickede bislang verzichtet wurde“, heißt es in der Mitteilung weiter.

Diese Regelung könne jedoch nur fortbestehen, sofern sich die Hundebesitzer angemessen verhalten. Die Verwaltung appelliert daher an alle, auf ein respektvolles Miteinander und entsprechende Rücksichtnahme zu achten.

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