Für seine Jahresabschlussübung probte Zug I der Freiwilligen Feuerwehr auf dem ehemaligen Kasernengelände an der Margaretenstraße den Ernstfall: Ein Dachstuhl brannte.

von Lena Zschirpe

Holzwickede

, 28.10.2018, 13:38 Uhr / Lesedauer: 2 min

Ein Dachstuhlbrand führte den Löschzug I der Freiwilligen Feuerwehr am Samstagnachmittag zum alten Kasernengelände an die Margaretenstraße. Zahlreiche Schaulustige hatten sich eingefunden. Das war ausnahmsweise gerne gesehen, handelte es sich doch um eine Übung, in der die Kameraden zeigen konnten, was sie drauf haben.

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Zug I der Feuerwehr probt Dachstuhlbrand

Für seine Jahresabschlussübung probte Zug I der Freiwilligen Feuerwehr auf dem ehemaligen Kasernengelände an der Margaretenstraße den Ernstfall: Es galt, einen Dachstuhlbrand zu löschen und die Bewohner zu retten.
28.10.2018
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Löschzug I der Freiwilligen Feuerwehr übt auf dem alten Kasernengelände die Abläufe bei einem Dachstuhlbrand. Eindrücke von der Jahresabschlussübung der Kameraden.© Borys Sarad
Löschzug I der Freiwilligen Feuerwehr übt auf dem alten Kasernengelände die Abläufe bei einem Dachstuhlbrand. Eindrücke von der Jahresabschlussübung der Kameraden.© Borys Sarad
Löschzug I der Freiwilligen Feuerwehr übt auf dem alten Kasernengelände die Abläufe bei einem Dachstuhlbrand. Eindrücke von der Jahresabschlussübung der Kameraden.© Borys P. Sarad
Löschzug I der Freiwilligen Feuerwehr übt auf dem alten Kasernengelände die Abläufe bei einem Dachstuhlbrand. Eindrücke von der Jahresabschlussübung der Kameraden.© Borys P. Sarad
Löschzug I der Freiwilligen Feuerwehr übt auf dem alten Kasernengelände die Abläufe bei einem Dachstuhlbrand. Eindrücke von der Jahresabschlussübung der Kameraden.© Borys P. Sarad
Löschzug I der Freiwilligen Feuerwehr übt auf dem alten Kasernengelände die Abläufe bei einem Dachstuhlbrand. Eindrücke von der Jahresabschlussübung der Kameraden.© Borys P. Sarad
Löschzug I der Freiwilligen Feuerwehr übt auf dem alten Kasernengelände die Abläufe bei einem Dachstuhlbrand. Eindrücke von der Jahresabschlussübung der Kameraden.© Borys Sarad
Löschzug I der Freiwilligen Feuerwehr übt auf dem alten Kasernengelände die Abläufe bei einem Dachstuhlbrand. Eindrücke von der Jahresabschlussübung der Kameraden.© Borys Sarad
Löschzug I der Freiwilligen Feuerwehr übt auf dem alten Kasernengelände die Abläufe bei einem Dachstuhlbrand. Eindrücke von der Jahresabschlussübung der Kameraden.© Borys Sarad
Löschzug I der Freiwilligen Feuerwehr übt auf dem alten Kasernengelände die Abläufe bei einem Dachstuhlbrand. Eindrücke von der Jahresabschlussübung der Kameraden.© Borys P. Sarad
Löschzug I der Freiwilligen Feuerwehr übt auf dem alten Kasernengelände die Abläufe bei einem Dachstuhlbrand. Eindrücke von der Jahresabschlussübung der Kameraden.© Borys P. Sarad
Löschzug I der Freiwilligen Feuerwehr übt auf dem alten Kasernengelände die Abläufe bei einem Dachstuhlbrand. Eindrücke von der Jahresabschlussübung der Kameraden.© Borys P. Sarad
Löschzug I der Freiwilligen Feuerwehr übt auf dem alten Kasernengelände die Abläufe bei einem Dachstuhlbrand. Eindrücke von der Jahresabschlussübung der Kameraden.© Borys P. Sarad
Löschzug I der Freiwilligen Feuerwehr übt auf dem alten Kasernengelände die Abläufe bei einem Dachstuhlbrand. Eindrücke von der Jahresabschlussübung der Kameraden.© Borys P. Sarad
Löschzug I der Freiwilligen Feuerwehr übt auf dem alten Kasernengelände die Abläufe bei einem Dachstuhlbrand. Eindrücke von der Jahresabschlussübung der Kameraden.© Borys P. Sarad
Löschzug I der Freiwilligen Feuerwehr übt auf dem alten Kasernengelände die Abläufe bei einem Dachstuhlbrand. Eindrücke von der Jahresabschlussübung der Kameraden.© Borys P. Sarad

Als es gegen 15 Uhr am Samstag losging, war der Platz an der alten Kaserne an der Magaretenstraße bereits mit Zuschauern gefüllt, darunter auch viele staunende Kinder.

In einem leer stehendem Gebäude soll ein Dachstuhlbrand imitiert und der Umgang damit geübt werden, insgesamt sechs Personen gilt es zu retten. „So ein Dachstuhlbrand ist eigentlich ein Vorfall, den man in vier bis sieben Stunden löscht und bearbeitet“, sagt Oberbrandmeister Jens Preetz, der die Übung zusammen mit anderen Kameraden geplant hat. Er erklärt, welche Schritte nach und nach eingeleitet werden. „Die Menschenrettung von 19 Minuten für sechs Personen ist relativ realistisch, so wie wir es heute gezeigt haben. Danach fängt man mit der Brandbekämpfung an. Das kann sehr, sehr langwierig sein.“

Zuschauen und fragen

Die Übung biete für Interessierte zwar eine Möglichkeit zuzuschauen und Fragen zu stellen, sei aber vor allem ein wichtiger Termin, um auch Ausrüstung zu benutzen, die im tatsächlichen Einsatz seltener gebraucht wird. „Das Sprungpolster wird relativ selten eingesetzt, aber wenn man es braucht, ist es absolut wichtig. Deswegen muss man auch damit üben“, sagt Preetz. Bei der Übung gehe es auch darum, die eigene Leistung zu verbessern, Kameraden zu schulen. „Das bedeutet, wir setzen uns ein Ziel – das wäre hier unter anderem der Einsatz der Leiter. Aktuell bilden wir mehrere Leute aus, die als Maschinisten eingesetzt werden können.“

Schaulustige beim Einsatz ausnahmsweise gerne gesehen

Der inszenierte Dachstuhlbrand diente auch dazu, die Kameraden im Umgang mit der Drehleiter zu schulen. © Borys P. Sarad

Auch den Nachwuchs an die Hand zu nehmen, sei besonders wichtig. „Wir versuchen die Jüngeren, die gerade aus der Jugendfeuerwehr dazu gekommen sind, besonders zu integrieren“, sagt Preetz. Mit 18 Jahren kommen sie in den Löschzug und werden dann von den Älteren angeleitet. „Die Jüngeren lernen bei uns aus den Erfahrung der Älteren, und die geben das später natürlich auch weiter. Die Übungen machen wir aber alle zusammen, denn nur gemeinsam gelingt’s“, weiß der Oberbrandmeister.

Beide Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr treffen sich jeweils jeden zweiten Montag und Freitag. Neue Mitglieder sind gerne gesehen. Am kommenden Samstag, probt dann Zug II den Ernstfall und absolviert seine Jahresabschlussübung auf dem Hof Erbstößer in

Hengsen an der Schwerter Straße.

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