In Museumsverband aufgenommen: Haus Opherdicke packt „Aufstieg in neue Liga“

dz„RuhrKunstMuseen“

Bereits vor rund anderthalb Wochen räumte der Kreis entsprechende Bestrebungen ein, jetzt ist es offiziell: Haus Opherdicke wird Mitglied eines bedeutenden Netzwerks für Museen.

Holzwickede

, 08.10.2019, 14:16 Uhr / Lesedauer: 2 min

Auf Nachfrage hatte sowohl der Verband „RuhrKunstMuseen“ als auch der Kreis Unna ein entsprechendes Interesse bestätigt, jetzt melden beide Vollzug: Haus Opherdicke wird Teil des renommierten Netzwerks von Kunstmuseen aus dem Ruhrgebiet. Es reiht sich ein neben den wohl bekanntesten Ausstellungsorten, die das Ballungszentrum zu bieten hat. Folkwang in Essen, Ostwall in Dortmund, oder das Emil-Schumacher-Museum in Hagen – Haus Opherdicke spielt nun in einer Liga mit den renommiertesten Museen im Ruhrgebiet. Es ist das bisher einzige Mitglied, das erst nach der Gründung zum Verband dazugestoßen ist.

Malerische Lage im östlichen Ruhrgebiet

Leane Schäfer, Sprecherin der „RuhrKunstMuseen“, freut sich über die Aufnahme des 21. Museums in das Netzwerk: „Haus Opherdicke hat sich vor allem durch die Ausei­nandersetzung mit der klassischen Moderne in den vergangenen Jahren einen Namen gemacht. Das Museum in einem der schönsten historischen Bauwerke der Region ist nicht nur eine ideale Ergänzung für das Programm der RuhrKunstMuseen, sondern bil­det mit seiner malerischen Lage im östlichen Ruhrgebiet auch ein Tor zum Sauer­land.“

„Bin stolz auf die äußerst positive Wahrnehmung des Museums“

Im Kreis Unna wird die Einbindung von Haus Opherdicke in die Gruppe der „RuhrKunstMuseen“ ebenso mit Freude aufgenommen: „Ich bin sehr stolz auf die Ent­wicklung und Etablierung von Haus Opherdicke und die äußerst positive Wahrneh­mung des Museums, welches nunmehr durch Aufnahme ins Netzwerk gewürdigt wird.“, teilt Mike-Sebastian Janke, Kreisdirektor und Kul­turdezernent des Kreises Unna, mit. „Unsere ländlich-idyllische Lage ermöglicht eine besondere Form aktiver Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur.“

Einige Dinge stehen allerdings noch offen: Wie „RuhrKunstMuseen“-Sprecherin Leane Schäfer erklärte, sei noch zu klären, wie zeitnah Haus Opherdicke auf den Geschmack aller Vorzüge des Netzwerks, wie zum Beispiel der „RuhrKultur.Card“, kommen wird. Durch den Erwerb der Karte können Kunstinteressierte aus der gesamten Region vergünstigt Ausstellungen in allen 21 Mitgliedsmuseen besuchen. Dadurch werden vor allem auch auswärtige Kulturliebhaber in die jeweilige Gemeinde gezogen werden.

Unabhängig von dieser Frage dürfte diese Meldung die Verantwortlichen beim Kreis in Euphorie versetzen: Durch die Aufnahme hat Haus Opherdicke jetzt gewissermaßen erstmal beide Füße in der Tür zur großen Museumsbühne im gesamten Ruhrgebiet.

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