Rodungsarbeiten an der B1 für Lärmschutzwände haben begonnen

dzAusbau zu A40

Mit schwerem Gerät haben am Donnerstag Bagger und Raupen damit begonnen, das Baufeld für die Lärmschutzwände an der B1 vorzubereiten.

Holzwickede

, 12.09.2019, 17:07 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die angekündigten Arbeiten an der B1 haben am Donnerstag begonnen. Schweres Gerät rodet Hecken und zieht Baumstümpfe aus dem Boden, die noch von Baumfällarbeiten zu Jahresbeginn übrig geblieben sind. Wo sich in den vergangenen Wochen die Natur wieder ausgebreitet hatte, wird nun ein Baufeld für bis zu 6,50 Meter hohe Lärmschutzwände bereitet.

Die sollen laut Deges-Sprecherin Simone Döll ab November an der Nordseite der B1 hochgezogen werden. Die Maßnahme parallel zur Wilhelmstraße ist bis Sommer 2020 angesetzt. Neue Bäume sollen zum Ausgleich auch gepflanzt werden – aber erst wenn der komplette A40-Ausbau beendet ist. Bis der Verkehr zwischen Dortmund und Unna aber auf jeder Seite dreispurig rollt dauert es bis mindestens 2023.

Esso-Tankstelle wird noch eine ganze Weile offen bleiben

An der Südseite, auf Höhe der Esso-Tankstelle, passiert voerst nichts. Nachdem das Oberverwaltungsgericht Münster eine Klage des Grundstückseigentümers zuletzt abgewiesen hatte, geht der Betrieb hier zunächst normal weiter. „Wir haben die Klage des Grundstückseigentümers verfolgt. Aber mehr wissen wir auch nicht. Es nützt mir ja nichts, mich aufzuregen“, sagt Pächterin Uta Wagener, die betont, dass weder sie noch Esso als Konzern direkt mit der Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss des Regierungsbezirks Arnsberg zum A40-Ausbau zu tun haben. „Beim Konzern wartet man ja auch, wie es nun konkret weitergehen soll“, sagt Wagener.

Da die ersten Planungszeiten schon nicht eingehalten wurden, geht sie davon aus, dass die Tankstelle noch eine Weile offen sein wird. Zwar müssen auch auf der Südseite die Lärmschutzwände angepasst werden – doch ist das vor Mitte nächsten Jahres nicht zu erwarten.

Brückenabriss erst im nächsten Jahr

Auch der Abriss und Neubau der Brücke „Kurze Straße“ ist erst nächstes Jahr realistisch. Hier laufen laut Döll momentan die Ausschreibungen. Sobald es hier aber los geht, wird es zu Umleitungen kommen, denn die Kurze Straße ist dann vorerst nicht mehr befahrbar.

Die schmale Brücke, die den Wirtschaftsweg von Landwirt Middelschulte gen Eco Port über die B1 führt, wird indes noch eine Weile stehen: In letzter Konsequenz soll sie zwar ersatzlos abgerissen werden. Laut Deges-Sprecherin Döll wird das aber erst passieren, wenn sie im Zuge des Fahrbahnausbaus stört. „Die Brücke bleibt so lange wie möglich erhalten“, sagt die Deges-Sprecherin.

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