Reichweite bis nach Salzburg: Malermarkt der Pfauters lockt Künstler aus Nah und Fern

Ausstellung auf Haus Opherdicke

Bereits zum achten Mal organisieren Klaus und Monika Pfauter den Malermarkt. Ende Mai werden Künstler ihre Bilder auf Haus Opherdicke zur Schau stellen und zum Verkauf anbieten.

10.01.2019 / Lesedauer: 3 min
Reichweite bis nach Salzburg: Malermarkt der Pfauters lockt Künstler aus Nah und Fern

Gemeinsam mit Andreas Harig besuchte Esther Brockamp im vergangenen Jahr den Malermarkt auf Haus Opherdicke. © Nadine Przystow

Die weiteste Anreise zum Malermarkt auf Haus Opherdicke wird wohl Rudolf Konzant aus Salzburg haben. Auszumachen scheint ihm das nichts, ist er doch jedes Jahr seit dem ersten Malermarkt vor acht Jahren dabei. Auch für 2019 hat er sich bereits angemeldet – wie mehr als 20 weitere Künstler. „Die meisten kommen schon während der Ausstellung zu mir, um sich einen Platz für nächstes Jahr zu sichern“, sagt Klaus Pfauter, der den Malermarkt vor acht Jahren mit seiner Frau Monika ins Leben rief. In diesem Jahr lädt der Markt Kunstinteressierte am Samstag, 25. Mai, und Sonntag, 26. Mai, auf das Haus Opherdicke ein. Er öffnet an beiden Tagen zwischen 11 und 18 Uhr.

Mittlerweile ist der Malermarkt zur Tradition unter den Kunstschaffenden aus der näheren und auch nicht ganz so nahen Umgebung geworden. Vier Jahre lang haben die Künstler ihre Werke in der Rausinger Halle ausgestellt, mittlerweile dienen die Scheune und das Bauhaus auf Haus Opherdicke einmal im Jahr als Kullisse für den Markt.

Begrenzter Platz für Künstler auf Haus Opherdicke

„Der Malermarkt ist im Ansehen gestiegen, seitdem er auf Haus Opherdicke veranstaltet wird“, sagt Klaus Pfauter. Man nehme die Veranstalter ernster und denke nicht, dass es ein Trödelmarkt mit Bildern ist. Das zeigt auch das große Interesse der Künstler. Im vergangenen Jahr hätten sich 55 Künstler beworben, Pfauter konnte aber nur 42 Aussteller einladen. Dieses Jahr wird es ähnlich sein. Pfauter hat dafür aber eine einfache Lösung: Im März schickt er Einladungen zu Vorgesprächen mit den Künstlern raus, die Mitte April im Seniorentreff stattfinden sollen. „Es gibt Kaffee und Kuchen, wie bei einer großen Familie“, so Pfauter über das Vortreffen. Die meisten Künstler wüssten schon, worauf es ankommt, aber es seien jedes Mal auch ein paar neue dabei. Künstler, die nicht bei dem Vortreffen erscheinen, bekommen keinen Austellungsplatz – und da bisher noch nie alle Künstler Pfauters Einladung gefolgt sind, musste er sich nie zwischen den Künstlern entscheiden.

Reichweite bis nach Salzburg: Malermarkt der Pfauters lockt Künstler aus Nah und Fern

Johannes Rüther mag die Zurückhaltung der chinesischen Kunst. Bei seiner Frau Petra kommen hingegen helle Farben auf die Leinwand. Die beiden boten ihre Werke im vergangenen Jahr auf dem Malermarkt zum Verkauf an. © Nadine Przystow

Künstler, die Interesse haben, ihre Werke im Rahmen des Malermarktes auf Haus Opherdicke auszustellen, können sich bei Klaus Pfauter unter Tel. (0 23 01) 1 30 46 anmelden. Der Aufbau für den Markt ist für Freitag, 24. Mai, geplant. Die Stellwände für die Kunstwerke werde der Bauhof am Donnerstag zuvor lieferern, so Pfauter.

Wie in den vergangenen Jahren, soll es auch im Mai ein Rahmenprogramm und eine Eröffnungsrede geben. Die Planungen dafür stehen noch ganz am Anfang. Pfauter wolle Bürgermeisterin Drossel fragen, ob sie eine Rede halten kann und hofft, dass die Bläserklasse des Clara-Schumann-Gymnasiums wieder für die Musik sorgt. Eine Kinderecke wird es dieses Jahr nicht geben, dafür ist wieder

eine Nostalgieecke geplant. Hier könne man über seine Entscheidung, ein Bild zu kaufen, nachdenken oder in Ruhe mit den Künstlern sprechen, so Pfauter.

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