„Pro Park“ trifft beim Unterschriftensammeln nicht nur auf Unterstützer

Bürgerbegehren zur Kita gestartet

Am ersten Tag des Bürgerbegehrens, das nach dem Willen von „Pro Park“ zu einem Bürgerentscheid über den Kita-Standort führen soll, traf die Initiative nicht nur auf Befürworter.

Holzwickede

21.11.2018, 16:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
„Pro Park“ trifft beim Unterschriftensammeln nicht nur auf Unterstützer

Das Bürgerbegehren von „Pro Park“ ist am Dienstag gestartet.archiv

Am Dienstag hat die Bürgerinitiative „Pro Park“ angefangen, in der Gemeinde Unterschriften gegen den Aufstellungsbeschluss zum Kita-Standort im Süden des Emscherparks zu sammeln. Ein Holzwickeder Händler erlaubte der Bürgerinitiative im Foyer seines Geschäftes, über die Initiative zu informieren und Unterschriften zu sammeln. Laut „Pro Park“ kündigte eine Frau an, Kundschaft davon abhalten zu wollen, in dem Geschäft einzukaufen und auch selbst dort nicht mehr einkaufen zu wollen, würde die Initiative weiterhin im Ladenlokal seine Unterschriften sammeln. Der Händler verwies „Pro Park“ daraufhin nach draußen.

Trotz des Zwischenfalls habe man am ersten Tag knapp 100 Unterschriften sammeln können. 1301 Unterschriften braucht es nach Angaben der Bürgerinitiative, um das Quorum, also die nötige Anzahl an Unterschriften zu erreichen. Das Quorum ist abhängig von der Einwohnerzahl der Gemeinde. Unterschreiben dürfen nur Einwohner Holzwickedes. „Pro Park“ will seine öffentlichen Sammlungen in den kommenden Tagen fortsetzen. „Wir lassen uns nicht von einigen wenigen Chaoten einschüchtern, die glauben dass sie, nur weil sie laut schreien, in der Mehrheit seien und einen demokratischen und rechtsstaatlichen Prozess stören dürfen“, sagt Peter Steckel, einer von drei Vertretungsberechtigten des Bürgerbegehrens.

Jetzt lesen

Das Begehren ist offiziell bei der Gemeinde angemeldet, zuletzt fehlte noch eine Kostenschätzung seitens der Gemeinde, die auf den Formularen aufzeigt, welche Kosten bei einem anderen Kita-Standort anfallen würden. Die Kosten liegen demnach nicht über den aktuellen. „Wir haben im Vorfeld einen gewaltigen Zuspruch erfahren und werden unsere Sammlung sowohl öffentlich, als auch im privaten Bereich weiter durchführen, ob es gefällt oder nicht. Ich bin überzeugt, dass wir das Quorum fristgerecht liefern können“, so Steckel. Mit Beginn der Sammlung hat die Initiative sechs Wochen Zeit, um die benötigten Unterschriften zu sammeln. Dann muss die Verwaltung das Begehren prüfen und gibt dem Rat der Gemeinde eine Empfehlung über Zu- oder Unzulässigkeit des Anliegens.

Lesen Sie jetzt
Hellweger Anzeiger „Huhn on Tour“

Miet-Hühner: Gefiederte Gäste begeistern die Kinder im Familienzentrum Löwenzahn

Hellweger Anzeiger Nach Kanalschäden

Pause beendet: Kreis Unna nimmt die Arbeiten auf der Landskroner Straße wieder auf

Hellweger Anzeiger Mit Video-Beweis

Nächste Runde im Mülltonnen-Ärger: Anwohner der Friedhofstraße fühlt sich belogen

Meistgelesen