Politik spricht sich für einen Bürgerbus aus – dazu braucht es aber Ehrenamtliche

dzNahverkehr

Geht es nach der Politik, könnte bald ein Bürgerbus durch Holzwickede rollen. Entscheidend ist aber, ob es für ein Modell mit ehrenamtlichen Fahrern genügend Bereitschaft in der Bevölkerung gibt.

Holzwickede

, 17.01.2020, 12:21 Uhr / Lesedauer: 1 min

In den umliegenden Kommunen ist der Bürgerbus ein Erfolgskonzept. In Holzwickede soll bald auch einer unterwegs sein. Das forderte der Unabhängige Holzwickeder Bürgerblock (BBL) in einem Antrag, der beim Verkehrsausschuss am 15. Januar beschlossen wurde.

Darin wird die Gemeinde beauftragt, nach Möglichkeiten zur Umsetzung zu suchen. Wie BBL-Ratsherr Frank Niehaus erklärte, sei das eine gute Möglichkeit, den Nahverkehr zwischen Holzwickede, Hengsen und Opherdicke zu verbessern. Getragen werden sollte das Projekt wie in Nachbarkommunen wie Fröndenberg von einem Verein, in dem sich Ehrenamtliche engagieren könnten.

Bürgerbus auch der Umwelt zuliebe

Neben dem praktischen könnte ein Bürgerbus aber einen Nutzen für die Umwelt haben haben: Der BBL ist nämlich der Auffassung, dass man mit Blick auf die Klimadebatte jede Möglichkeit nutzen sollte, die Treibhausgase so gering wie möglich zu halten.

In allen Fraktionen stieß der Vorschlag grundsätzlich auf Zustimmung. Die CDU äußerte aber auch Bedenken: „Wir sind ein wenig skeptisch, weil wir denken, dass man so etwas nicht von oben diktieren kann“, sagte CDU-Chef Frank Lausmann. Bei dem Vorhaben komme es vor allem auf die Bereitschaft in der Bevölkerung an.

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