Nach Riesen-Resonanz: Ortshistoriker gibt erneut Einblicke in die Firma Vincenz Wiederholt

dzUnternehmensgeschichte

100 Jahre wurde die Wiederholt GmbH 2019 – nahezu jeder Holzwickeder hat irgendeinen Bezug zu dem Rohrhersteller. Wegen der großen Nachfrage gibt es nun weitere Einblicke in die Firmengeschichte.

Holzwickede

, 07.01.2020, 04:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Vorträge an sich sind meistens relativ einseitig: Vorne steht einer, der Ahnung von einem bestimmten Thema hat und gibt dieses Wissen an seine Zuhörer weiter. Nicht so, wenn es in Holzwickede um die Firma Vincenz Wiederholt geht: Als Ortshistoriker Wilhelm Hochgräber Anfang 2019 zu einem Vortrag über die 100-jährige Geschichte des Holzwickeder Rohrherstellers einlädt, kommen über 65 Gäste – und aus dem Vortragsabend wird eine muntere Diskussionsrunde. Die kam so gut an, dass nun eine Neuauflage ansteht.

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Es war ein lehrreicher Abend im Januar 2019, als die VHS und der Historische Verein Holzwickede zum Vortrag Wilhelm Hochgräbers über die Firma Wiederholt einluden: Gehörte der Pfahl zum „Patent-Wäschepfahl“ oder nur der originelle Klemmverschluss? Fragen wie diese versuchten die Zuhörer gemeinsam zu beantworten. Das geballte Wissen der Holzwickeder kam an diesem Abend zusammen – ein Fakt, der auch für Hochgräber höchst spannend war.

Nun wiederholen die Organisatoren den Vortrag – in der Hoffnung, dass das Interesse ähnlich groß wie vor einem Jahr sein wird und sich möglicherweise neue Hinweise aus dem Publikum ergeben. Am Mittwoch, 8. Januar, sind interessierte Bürger um 18.30 Uhr in die Seniorenbegegnungsstätte an der Berliner Allee eingeladen. Die Frage, wie die Firma Wiederholt nach Holzwickede kam und wie es der Firma bis zu Beginn der NS-Zeit erging, stehen dann im Mittelpunkt.

Nach Riesen-Resonanz: Ortshistoriker gibt erneut Einblicke in die Firma Vincenz Wiederholt

Der Historische Verein Holzwickede hatte 2019 eine Werksbesichtigung in der Firma Wiederholt organisiert – das Interesse war groß. © Udo Hennes

Werksbesichtigung war gut besucht

Das Interesse an der Firma, die im Februar 1919 angemeldet wurde, ist offenbar ungebrochen: An einer Werksbesichtigung nahmen im vergangenen Jahr zahlreiche Besucher teil und auch die Festschrift zum 100. Wiederholt-Geburtstag, die Kreisheimatpfleger Dr. Peter Kracht herausgegeben hatte, stieß auf reges Interesse.

Das große Interesse an der Firmengeschichte hat die Organisatoren dazu bewogen, einen weiteren Teil der Firmengeschichte aufzugreifen. Am 22. Januar folgt ein Referat, das sich mit der Firmengeschichte ab 1939 beschäftigt. Im Fokus stehen die Geschehnisse in der Firma während des Zweiten Weltkrieges und in den Nachkriegsjahren.

Auch die Firmengeschichte in den 1950er-Jahren bis zum Tod des Firmengründers im Jahr 1963 wird Thema dieses Abends sein. Auch die Veranstaltung am 22. Januar beginnt um 18.30 Uhr und findet in der Seniorenbegegnungsstätte statt.

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