Neues Autohaus im Eco Port will Kunden nicht nur mit Luxusautos locken

dzSpatenstich

Der Eco Port könnte sich zum Anlaufpunkt für Autoliebhaber entwickeln: Neben einem neuen Porsche-Zentrum bekommt Holzwickede auch ein Autohaus für exklusive Gebraucht-Luxuskarossen.

Holzwickede

, 26.06.2020, 11:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Spatenstich für eine Neuansiedlung im Eco Port: Am Donnerstagabend nahmen Frank und Peggy Fiegenschuh das Grabgerät in die Hände und markierten den symbolischen Baustart für das Fahrzeug Forum Fiegenschuh.

Im Februar 2019 hat sich Frank Fiegenschuh in Bochum mit seinem Unternehmen, das sich in der Kurzform einfach „F³“ schreibt, selbstständig gemacht. Zuvor arbeitete er 20 Jahre für BMW und war zuletzt acht Jahre lang Geschäftsführer des Porsche-Zentrums in Recklinghausen.

In Bochum bringt Fiegenschuh gebrauchte Luxusautos an den Mann und die Frau. Die Spannweite reicht dabei im aktuellen Portfolio vom Porsche 928 für knapp 30.000 Euro bis zum Renn-Geschoss auf Basis eines Porsche 997, den ein Tuning-Unternehmen auf fast 1000 PS gezüchtet hat. Für 790.000 Euro wechselt das Unikat den Besitzer.

Neben Verkaufsraum, Fahrzeugaufbereitung und Büros soll das Gebäude auch ein Bistro mit Außengastronomie bieten.

Neben Verkaufsraum, Fahrzeugaufbereitung und Büros soll das Gebäude auch ein Bistro mit Außengastronomie bieten. © Greis

Fiegenschuh-Standort in Bochum ist zu klein

Weil der noch junge Standort im Zentrum des Ruhrgebietes innerhalb eines Jahres schon zu klein geworden ist, lässt der Holzwickeder nun an der Gottlieb-Daimler-Straße einen Neubau errichten. In Jochen Grimm kommt der verantwortliche Architekt für den Bau ebenfalls aus der Gemeinde.

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„In Holzwickede können wir auch das Thema Fahrzeugaufbereitung vorantreiben“, sagt Fiegenschuh. Beim Handel mit hochwertigen Fahrzeugen soll es nämlich nicht bleiben: Mit „Cars and Solutions“, auf Deutsch „Autos und Lösungen“ bringt der Auto-Fachmann noch ein zweites Standbein im Neubau unter. „Reinigung, Versiegelung – diese Angebote richten sich an alle Autobesitzer“, sagt Fiegenschuh.

Auf rund 1500 Quadratmetern soll es künftig aber nicht nur um den Verkauf und die Aufbereitung von Autos gehen: Neben zusätzlichen Büros, die Fiegenschuh vermieten will, hat er sich im Dortmunder Sascha Nies auch einen Catering-Unternehmer ins Boot geholt, der über seine Firma „Dinner&Co“ ein Bistro im Gebäude eröffnen wird. „Von Bowls über Suppen bis Paninis wird es vor allem junge und schnelle Küche geben“, sagt Nies.

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Wie es zu der Idee eines angeschlossenen Bistros kam? „Wir haben gemerkt, dass es hier nichts in der Art gibt. Bei der Gemeinde und der Wirtschaftsförderung in Unna haben wir mit der Idee offene Türen eingerannt.“

Der Bistro-Plan könnte aufgehen: Der Rhenus-Campus ist in der Nähe, neben Fiegenschuh baut aktuell Reisner Coolings einen neuen Standort auf und gegenüber des Fahrzeugforums ist in den kommenden Jahren ein großes Laborzentrum geplant. Frank Fiegenschuh will im kommenden Jahr öffnen: „Läuft alles nach Plan, sind wir im ersten Quartal fertig.“

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