Neuer Einsatzleitwagen schließt ein Lücke im Anforderungsprofil der Feuerwehr

Feuerwehr-Fuhrpark

Alle Informationen im Blick und jederzeit die Möglichkeit, die Kameraden auf dem Laufenden zu halten: Das wird der Holzwickeder Feuerwehr durch einen neuen Einsatzleitwagen nun erleichtert.

Holzwickede

, 02.06.2020, 11:51 Uhr / Lesedauer: 1 min
Enrico Birkenfeld kann als Leiter der Feuerwehr die Einsätze der Kameraden künftig von einem neuen Einsatzleitwagen aus koordinieren. Bürgermeisterin Ulrike Drossel und Andrea Brune aus der Verwaltung und selbst aktive Feuerwehrfrau übergaben das Fahrzeug auf dem Marktplatz.

Enrico Birkenfeld kann als Leiter der Feuerwehr die Einsätze der Kameraden künftig von einem neuen Einsatzleitwagen aus koordinieren. Bürgermeisterin Ulrike Drossel und Andrea Brune aus der Verwaltung und selbst aktive Feuerwehrfrau übergaben das Fahrzeug auf dem Marktplatz. © Gemeinde Holzwickede

Zur Unterstützung der örtlichen Einsatzleitung werden zukünftig alle Abläufe der

Einsatzstelle von einem neuen Einsatzleitwagen (ELW) aus koordiniert und dokumentiert. Die Kommunikation zwischen der Einsatzleitung und der Leitstelle wird zukünftig ebenfalls durch das ELW bearbeitet.

Bürgermeisterin Ulrike Drossel konnte das neue Fahrzeug nun an Enrico Birkenfeld, Leiter der Freiwilligen Feuerwehr, übergeben. Das neue Standard-Führungsfahrzeug ist mit zwei Funkarbeitsplätzen inklusive PC ausgestattet und alle nötigen Informationen einer Einsatzstelle laufen dort zusammen.

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Des Weiteren können Informationen zu möglichen Gefahren am Einsatzort direkt vor Ort zur Verfügung gestellt werden. Die Beschaffung des Fahrzeuges wurde schon im Brandschutzbedarfsplan von 2013 festgelegt.

„Wir freuen uns sehr, dass die Beschaffung durch Einstimmigkeit von Politik und der Gemeindeverwaltung ermöglicht wurde“, so Birkenfeld. „Es gab schon viele Einsätze in Holzwickede, bei denen ein solches Fahrzeug die Koordination und Dokumentation an der Einsatzstelle erleichtert hätte.“

Einsätze müssen genau dokumentiert werden

Birkenfeld zählt hier den Absturz eines Leichtflugzeuges auf dem Segelflugplatz, der Gefahrgutunfall in Hengsen, den Scheunenbrand in Opherdicke oder einen Wohnungsbrand in Holzwickede auf. „Es wird auch bei der Feuerwehr immer wichtiger, eine Dokumentation von Einsätzen vorzuhalten und den Informationsfluss an einer Einsatzstelle zu steuern. Das funktioniert nicht mit zwei Funkgeräten und einem Zettel in der Hand und genau diese Lücke füllt das Fahrzeug durch seine Ausstattung“, so Birkenfeld.

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