Neue Kita soll Platz für rund 100 Kinder bieten: Planänderung im Wohnpark Emscherquelle

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Holzwickede will mit Erweiterungsplänen für die Kita im Wohnpark Emscherquelle auf Bedarfe reagieren - mit Luft nach oben für die Zukunft. Öffentliche Grünfläche muss dazu weichen.

Holzwickede

, 20.03.2019, 04:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Auf dem Gelände der ehemaligen Emscherkaserne, die jetzt abgerissen wurde, soll wie berichtet Wohnraum geschaffen werden. Im neuen Wohnpark Emscherquelle soll auch ein Kindergarten entstehen, der bisher zweizügig geplant ist. Mit einer Erweiterung der bisherigen Pläne für den Kindergarten, möchte die Stadtverwaltung auf den gestiegenen Bedarf im Kreis Unna reagieren.

Ein Stück der ursprünglich geplanten öffentlichen Grünfläche auf dem Gelände des Wohnparks müsste für die Anpassung der planerischen Rahmenbedingungen allerdings weichen. Der Planungs- und Bauausschuss soll das Thema am 26. März beraten und eine Empfehlung an den Rat abgeben.

Planerische Rahmenbedingungen wurde bereits 2017 geschaffen

Bereits im Jahr 2017 wurden die planerischen Rahmenbedingungen für den Wohnpark Emscherquelle festgelegt. Sie sahen eine zweizügige Kindertagesstätte mit einer Brutto-Grundstücksfläche von 1000 Quadratmetern vor. Inzwischen seien aber nicht nur der Bedarf, sondern auch die Anforderungen an den Betrieb einer Kindertagesstätte gestiegen, wie die Gemeindeverwaltung erklärt.

Kreis Unna sollte Bedarfe für Fläche und Plätze schätzen

Deshalb hat die Stadt den Kreis Unna als Jugendhilfeträger gebeten, mit Blick auf die aktuelle Entwicklung der Zahlen den zukünftigen Bedarf an Kita-Plätzen und eine erforderliche Grundstücksgröße einzuschätzen. Für eine dreizügige Kita, die Platz bietet, bei entsprechender Nachfrage eine vierte Gruppe einzurichten, werde unterm Strich eine Grundstücksfläche von 2227 Quadratmetern benötigt. Also eine Fläche, die mehr als doppelt so groß ist, wie ursprünglich geplant. Sie setzt sich zusammen aus 740 m² für die vierzügige Einrichtung, beziehungsweise 900 m² mit zusätzlicher Verkehrsfläche. 12 m² werden für das Außengelände pro Kind veranschlagt. Bei 100 Kindern müssten 1200m² zur Verfügung stehen.

Südlich angrenzende öffentliche Grünfläche muss verkleinert werden

Damit eine größere Kindertagesstätte gebaut werden kann, muss allerdings

die südlich angrenzende öffentliche Grünfläche reduziert werden. Dass für den Kindergarten öffentliche Grünfläche weichen muss, sei „sehr bedauerlich“, so die Verwaltung. Ausreichend Kindergartenplätze für Holzwickeder zu schaffen, habe aber eine höhere Priorität. Deshalb werde die Verwaltung dieses Vorgehen unterstützen.

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